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Halloween II Kritik

Quelle: Aceshowbiz
Halloween II von Rob Zombie ist ja ein wenig umstritten. Kann man das Remake jetzt gucken oder nicht? Lest das neue Horrorblog Preview und macht euch selbst ein Bild, wenn der Film bald auf DVD und Blue-Ray erscheint…

Michael Myers ist tot. Angel (Scout Taylor-Compton) hat ihm, in einem Kampf um Leben und Tod, in den Kopf geschossen und sich und ihre Freundin damit vor dem Killer retten können. Die unmenschlich schwere Leiche des 2-Meter-Killers wird nun von zwei Angestellten des Staates in einem weißen Van abtransportiert. Die beiden Mädchen werden ins Krankenhaus gebracht und Ärzte schneiden die Kleidung auf, nähen die Wunden und richten die Knochen.

Zwei Jahre nach den Vorfällen ist Angel körperlich erholt. Doch im Schlaf plagen sie mörderisch lebendige Albträume, in denen sie von Michael Myers im Krankenhaus gejagt wird. Ihre Freundin und ihr Vater, Sheriff Lee Brackett (Brad Dourif), die sie bei sich aufgenommen haben, versuchen ihr zu einem normalen Leben zu verhelfen. Doch nur diverse Medikamente können die Anfälle und Albträume fernhalten. Sie kann nicht mit dem Geschehenen abschließen, denn die Leiche von Michael Myers ist verschwunden.

Der Psychologe Dr. Samuel Loomis (Malcolm McDowell), der Michael Myers damals in der Anstalt behandelt hat, hat sich auch erholt und fährt mit seiner Assistentin, die er pausenlos runterputzt, durchs Land. Er steigert seine Berühmtheit, in dem er Vorträge hält, Interviews gibt und im Fernsehen auftritt. Immer wieder kommen dabei Fragen nach den Opfern, Behandlungsfehlern und ob er sich nicht schämt, seinen durch Michael Myers gewonnen Ruf, auszunutzen. Das neueste Werk von Dr. Loomis ist ein Buch über Michael Myers mit neuen Enthühllungen.

Quelle: Aceshowbiz
Damit sind alle wichtigen Personen in diesem Horrorfilm erklärt: Der Psychologe, der den Tod anderer Leute, für die er auch für schuldig erklärt werden könnte, für seinen Erfolg ausnutzt. Das junge Mädchen Angel, das nicht über ihre Qualen hinweg kommt und der Serienkiller Myers, der nicht tot zu kriegen ist.

Wer den ersten Teil schon etwas zu lang fand, dem wird die Fortsetzung nicht sehr gefallen. Michael Myers wird etwas genauer erklärt, wie sein Geist funktioniert, die Visionen von seiner Mutter und dem weißen Pferd und wieso er so viele Leute brutal tötet.

Rob Zombie hat schon bessere Filme gemacht. In Halloween II hat er sich wahrscheinlich viel Mühe gegeben, die Charaktere zu zeichnen und die psychischen Auswirkungen auf die Opfer zu zeigen. Insgesamt könnte der Film aber ein wenig gekürzt viel spannender sein! Eventuell ist der Director‘s Cut etwas besser.

Urteil: 5/10 Der Directors Cut von Halloween II kommt am 12. März 2010 auf DVD und Blue-Ray raus.

The Tournament Kritik

Bashar Rahal the Killer, Quelle: Pressematerial
Pünktlich zum morgigen bzw. fast schon heutigen DVD-Kauf Release der Direct-to-DVD Produktion The Tournament von Scott Mann hab’ ich freundlicherweise schon vorab eine Presse-DVD von Ascot-Elite erhalten und hab’ für euch ein kleines Review geschrieben. Viel Spass dabei …

The Tournament ist ein geheimer Wettkampf zwischen Profi-Killern. Organisiert wird er von dem englischen Geschäftsmann Mr. Powers (Liam Cunningham), der reiche Leute auf die Killer wetten lässt. Vor der freiwilligen Teilnahme bekommt jeder der Mitstreiter einen Peilsender unter die Haut implantiert, mit dem sie sich dann gegenseitig orten können. Das Match dauert 24 Stunden und der letzte Überlebende gewinnt.

Gleich am Anfang des Films landen wir in solch einem Kampf, der in einer Halle in Brasilien stattfindet und gerade sein Ende findet. Der riesengroße Joshua Harlow (Ving Rhames) kann ganz knapp den letzten Widersacher mit einer M60 zerschiessen. Ganz großes Action-Kino.

Ving Rhames, Quelle: Pressematerial
7 Jahre später soll wieder ein Match stattfinden. Mitten in Großbritannien, in London, ein Haufen Überwachungskameras machen es den reichen Säcken leicht, das perfide Treiben auf den unzähligen Monitoren in der Wettzentrale zu verfolgen. Zuerst werden die Kämpfer und deren Quoten bekannt gegeben und auch Vorname Nachname ist nicht ganz freiwillig, , wieder dabei - als einer der Favoriten. Eigentlich war er schon im Ruhestand, will sich aber nun für seine ermordete Frau rächen.

Robert Carlyle, Quelle: Pressematerial
Wie der Zufall so spielt wird auch noch ein Unschuldiger in das Killer-Spiel hineingezogen: Ein Priester (Robert Carlyle) der seine besten Tage hinter sich hat, in einem Pub aufwacht und direkt rausgeschmissen wird, nachdem er dem Besitzer vor die Füße gekotzt hat. Als er auf den ersten Killer trifft - natürlich eine attraktive junge Frau (Kelly Hu) wird ihm so langsam bewusst, in was für einem perfiden Spiel er sich befindet.

Blue-Ray Cover
Ein Running Man mit freiwilligen Kandidaten, in einer öffentlichen Arena, mit harten Regeln die aber durchaus gebrochen werden. Wer freiwillig aussteigt oder verschont werden soll, wird durch eine Sprengladung im Peilsender in Stücke gerissen.

The Tournament ist wie eine Mischung aus Crank: High Voltage und Smoking Aces. Es gibt Gemetzel, große Explosionen, Verfolgungsjagden, coole Stunts und viele Schießereien. Für mich ein Highlight: Ein Roller mit Racketenwerfer!

Urteil: 6/10
The Tournament ist eine Direct-to-DVD Produktion und ist ab dem 7. Januar 2010 auf Blue-Ray und DVD überall erhältlich. Für die etwas härteren Action-Fans eine Empfehlung!

Damit ihr euch ein Bild machen könnt hier auch noch der deutsche Trailer:
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Zombieland Kritik - Ab ins Kino!

Eine Einstellung aus den Clips in Zombieland, Quelle: Filmofilia
In dieser Nacht ist Zombieland endlich, zwei Monate nach dem US-Kinostart, in den deutschen Kinos angekommen! Wenn ihr wissen wollt ob ihr lieber SAW VI gucken wollt, lest die Horror-Blog Kritik!

Columbus (Jesse Eisenberg) ist ein Einzelgänger. Das war er auch schon bevor die Menschen anfingen,sich in Zombies zu verwandeln und auf einander loszugehen. Um zu überleben hat er unzählige Überlebensregeln aufgestellt:. Bleib fit heisst es da, also nicht dick werden und schneller sein als ein Zombie. Wer trainiert ist und seine Beine schnell genug bewegen kann, die Straßenverkehrsordnung einhält und sich immer anschnallt und öffentliche Toiletten vermeidet, ist gegenüber den Zombies in Zombieland im Vorteil.

Auf dem Weg von seinem College in seine Heimatstadt im Osten begegnet Columbus dem Haudrauf und Südstaatler Ohio (Woody Herelson), der, wie sich rausstellen wird, ein echter Experte im Zombies-Umnieten ist. Dieser nimmt Columbus mit und begeben sich auf die Suche nach Twinkies - kleinen Törtchen, die angeblich einen Atomkrieg unbeschadet überstehen würden und so ziemlich das Einzige sind, an dem Ohio noch Interesse hat. Bald begegnen sie den Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin), mit denen sie sich nach ein paar Missverständnissen zusammen schliessen und gemeinsam in Richtung eines Vergnügungspark fahren.

Bis dort hin machen sie noch hier und da Station. Unter anderem brechen sie in eines der Star-Anwesen in Hollywood ein, in dem eine kleine Überraschung auf den Zuschauer wartet. Bis zum großen Showdown entwickelt sich natürlich eine kleine Liebesgeschichte.

Man merkt, dass sich Ruben Fleischer, der vorher Werbefilme und Musikvideos gedreht hat, sehr darauf versteht, Bilder und Musik in passender Weise zu kombinieren. Dies ist einer der wenigen Filme, der das Leben nach einer Zombie-Apokalypse darstellt: Einsamkeit und Misstrauen dominieren den Alltag der vier Protagonisten. Doch mit guten Lachern, die einem manchmal im Halse steckenbleiben, ist Zombieland vielmehr spaßige Zombiekomödie als blutiger Actionhorror.

Urteil: 8/10
Zombieland von Ruben Fleischer läuft seit heute 10.12.2010 in den deutschen Kinos und ist sehr zu empfehlen! Ab in die Kinos Leute!

Crash’n’Kitsch im Jahr 2012 – Der neue Emmerich-Mega-Blockbustblaster

John Cusack, Quelle: Sony Pictures
Heute gibt es die zweite Gastkritik im Horrorblog. Geschrieben hat sie Sarah, die auch ein eigenes Blog betreibt, in dem sie über dies und das bloggt: Lotterliebe.

Ein bisschen wacklige Füße hat man schon, wenn man nach 158 Minuten Drama, Spannung und Zerstörung wieder den Boden der Tatsachen betritt. Und endlich kann man aufatmen, denn hier ist alles noch heil. Der Fernsehturm steht noch, der Boden weist keinerlei Risse auf, nur die Menschenmasse, die sich vor dem Kino angesammelt hat, macht mich dann doch etwas nervös. Ist was passiert? Ja, die 20 Uhr Vorstellung beginnt doch gleich. Die Nächsten also, die die Welt untergehen sehen wollen.

Quelle: Sony Pictures
Im aktuellen Streifen von Hollywoods Lieblingsdeutschem und Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich muss man auch gar nicht lange warten, bis der Weltuntergang startet. Umso mehr Weltuntergang bekommt man dann auch. Es geht kaputt was nur kaputt gehen kann. Bis auf unsere Helden. Die entgehen jeder Gefahr, rauschen durch einstürzende Neubauten, nehmen rechtzeitig Reißaus vor Feuerbällen und fahren mit einem Bentley aus einem fliegenden Flugzeug, wohlgemerkt dem größten Flugzeug der Welt (besonders schwer zu fliegen). Die Geschichte hinter diesen packenden Ereignissen ist schnell erzählt: 2009 sehen Wissenschaftler den Weltuntergang kommen, ein amerikanischer Familienvater, geschieden, 2 Kinder, erfährt drei Jahre später von einem vermeintlich Verrückten, dass die Welt untergehen wird und dass die Regierung Schiffe gebaut hat. Der Vater tut alles um seine Familie in Sicherheit, sprich zu diesen Schiffen zu bringen, die eigentlich nur millionenschweren Ölscheichen, russischen Oligarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten sind.

Alles geht den Bach runter…, Quelle: Sony Pictures
Nach 20 Minuten Vorgeplänkel, in denen der charismatische, junge und aufstrebende Wissenschaftler Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor) seinen indischen Freund und Kollegen Dr. Satnam Tsurutani besucht und von ihm erfährt, dass die Erdkruste gefährlich heiß ist und bald alles kaputt gehen wird, beginnt die eigentliche Geschichte. Die Geschichte eines schlechten Vaters, der seine Kinder zu spät zum Campen im Yellowstone Nationalpark abholt, dort mit ihnen abgesperrtes Gebiet betritt und sieht, dass der schöne See, nur noch eine dampfende Pfütze ist. Denn da, wo früher eine Idylle für Bären und Camper war, ist jetzt einer der gefährdeten Orte, der zuerst durch die erhitzte Erdkruste in die Luft gehen wird.

Relativ bald kommt dann schon die Szene, die wir alle aus dem Trailer kennen: Jackson Curtis (John Cusack), der bisher als Familienvater und Schriftsteller eher versagte, kurvt mit einer Limousine durchs einstürzende Los Angeles. Sein Dasein als Held beginnt. Und sogar sein Buch Farewell Atlantis, das bisher weniger Anklang fand, gewinnt im Chaos an Bedeutung, als man erfährt, dass der Wissenschaftler Adrian Helmsley es liest und sogar mitnimmt in die neue Welt nach dem Untergang. Während der Odyssee in diese Welt kann Curtis seine Trümpfe ausspielen, indem er die Familie durch jegliche Gefahren bringt. Dass er damit auch die Liebe seiner Exfrau wiedergewinnen kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt – dank Hollywood!

Campingwagen auf der Flucht, Quelle: Sony Pictures
Die letzte halbe Stunde klebt der Zuschauer im Kino an seinem Sessel. Er kann jetzt weder Popcorn essen noch aufs Klo gehen. Der fast quälend in die Länge gezogene Showdown wartet mit immer neuen Hindernissen und retardierenden Momenten auf. Es kann nur noch gut gehen, denkt man sich dann. Sonst wär ja alles umsonst gewesen. Und umsonst ist dieser Film auf keinen Fall. Zumindest für all diejenigen, die schon immer mal die Erde untergehen sehen wollten inkl. Vulkanen, Erdverwerfungen, aus Häusern springenden Menschen, Massenpaniken. Eben allem was sich der Freund von Katastrophenfilmen nur wünschen kann plus noch viel mehr. Dass darunter die Story etwas gelitten hat und gegen Ende wirklich ins unrealistisch dramatische gesteigert wird, kann man getrost links liegen lassen. Während des Films erwischte ich mich oft dabei, wie ich mit der Hand vor dem Mund: Oh Gott! oder auch Oh Scheiße! ausrief. Diese Action bewegt dich, vor allem wenn man daran denkt, dass uns das Jahr 2012 noch bevor steht.

Urteil: 7/10
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Paranormal Activity Kritik

Dank eines aufmerksamen Fans des Horrorblogs kam ich vor ein paar Wochen zu dem Vergnügen Paranormal Activity als einer der ersten in Deutschland in der Originalfassung zu sehen. Der Film ist seit gestern, natürlich mit deutscher Synchronisation, in den Kinos und hier ist meine Kritik…

Deutsches Poster, Quelle: Filmring.at
In Paranormal Activity betrachtet der Zuschauer das komplette Geschehen durch die Linse von Micahs Kamera. Micah (Micah Sloat) ist irgendwie ein Student oder Selbständig, auf jeden Fall bekommt er Besuch von seiner Freundin Katie (Katie Featherston) die seit ihrem 8. Lebensjahr von einem Geist oder Dämon verfolgt wird. Micah will mit der Kamera die er sich gerade gekauft hat alles aufzeichnen was während der Nacht und auch am Tag so passiert.

Von nun an folgen wir dem Alltagsgeschehen des Pärchens und sehen wie sie sich streiten, eine Freundin einladen und zusammen Schmuck basteln oder einfach schlafend im Bett liegen. Im Zeitraffer sieht man wie sie sich bewegen und plötzlich dröhnt ein dumpfer, tiefer Sound aus den Kinoboxen und als Micah nachsehen geht, sieht er die Lampe im unterem Stockwerk an der Decke wackeln…
Das ist schon mal gutes Material um sich zu gruseln.
Katie ruft am nächsten Tag einen Dämonenexperten um den Geist, oder was auch immer das ist, auf den Grund zu gehen. Der Experte kommt aber über das übliche das kostet ganz viel Geld und Ich kenne da wen… - nicht hinaus kommt. Das bringt also nichts, daher besorgt sich Micah ein Ouija Board und versucht mit der anderen Seite zu kommunizieren.

Katie und Micah, Paranormal Activity, Quelle: Bloody-Disgusting
So und jetzt verrat ich nichts weiter vom Film, denn das würde die Chance, dass man sich wirklich gruselt zerstören. Wenn alle Zuschauer im Kinosaal ruhig sind und das Pärchen auf der großen Leinwand im Bett liegt, der Zeitraffer die Zeit davon rasen lässt und plötzlich wieder dieser dumpfe Sound kommt und Fussspuren zu sehen sind kann man sich wirklich gruseln!

Urteil: 5/10
Die Macher des Films gehören jetzt schon zu den Glückspilzen des Jahres. Ordentliche Vermarktung und einen so großen Hype erzeugen das man aus einem 15.000$ teuren Film mehr als 100 Millionen $ rauszieht ist einfach eine Meisterleistung. Filmerisch und Erzähltechnisch bietet der Film aber nichts was man nicht schon gesehen hätte.

Es empfiehlt sich aber den Film, sollte man ihn sehen wollen, im Kino zu schauen da dort die Sound Effekte und die Chance besser im Film zu sein einfach größer ist.
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S. Darko Review

Daveigh Chase ist S. Darko, Quelle: Pressematerial
Nach den ersten beiden positiven Previews zu Carriers und District 9 folgt heute das erste Direct-to-DVD Release Kritik zur Donnie Darko Fortsetzung.

Ein schnörkeliger Text fässt kurz die grandiose Handlung von Donnie Darko zusammen. Danach startet die Musik. Man findet sich im Auto mit Samantha, gespielt von Daveigh Chase, der kleinen Schwester aus dem ersten Teil wieder. Mit ihrer Freundin düst sie in einem Mittelklassewagen durch die Wüste. Leider oder Gott sei Dank, weiss ich nicht mehr wieso. Verträumt guckt sie aus dem Fenster und lässt ein Spielzeugwindrad im Fahrtwind drehen. Ein viel zu gewollter und damit schon gescheiterter Versuch wie Donnie Darko zu wirken. Als ihr Kühlaggregat den Geist aufgibt ist der Teenie-Roadtrip erstmal zu Ende.

Aufgeschmissen und ohne eine Idee was mit dem Auto sein könnte träumt Samantha vor sich hin und wie aus dem nichts kommt ein junger Schönling mit Schlafzimmerblick, gespielt von Ed Westwick (bekannt aus Gossip Girl) mit seinem roten Billig-Cabrio daher und bringt die beiden in seine Heimatstadt in dem das Auto repariert werden soll - einem kleinen Kaff mitten in der Wüste. Leider dauert das Liefern der neuen Teile eine Zeit und so verbringen die beiden ein paar aufregende Tage.

Aber Schon vorher ist der Film gelaufen. Die laienhaften Schauspieler, die alle aus amerikanischen Nachmittags-Serien eingesammelt wurden, spielen lieblos die zusammengeschusterte Story nach und deswegen wirkt der Film auch eher wie eine billige TV-Serie. Ganz selten gibt es einen Hinweis auf den originelleren, lustigeren, ironischeren Donnie Darko.

Was zum Beispiel gar nicht funktioniert ist die zeitlich, korrekte Einordnung. In den Einblendungen des aktuellem Datums, mit Countdown bis zum Ende der Welt, ist es stets Juni 1995, ein Sachverhalt der in einer kleinen Wüstenstadt irgendwie belegt werden müsste: An dem dörflichen Kino steht 12 Monkeys und Strange World. Beide Filme kamen aber erst gegen Ende 1995 in die Kinos und liefen dann sehr wahrscheinlich auch nicht in der Wüste.

Fazit: Wer Donnie Darko, das Erstlingswerk von Richard Kelly noch nicht gesehen hat oder nicht mehr weiss wieso der so cool war oder als Kultfilm beliebt ist, sollte sich lieber diesen auf DVD (Amazon) kaufen und anschauen.

Samantha Darko, oder mystifiziert S. Darko, der mit deutscher Syncronisation ab dem 04.12.2009 auf DVD und Blue-ray (beides Amazon-Links) zu kaufen ist, kann man sich sparen!
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Carriers Review

Skeptische Blicke, Quelle: Carriers-Website
Ein silberner Mercedes, auf dem in schwarzen Sprühdosen-Lettern ironisch “Road Warrior” steht, fährt die einsame Wüstenstraße hinab. Zu lauter Musik und Bier wirkt die Szenerie wie ein Road Movie. Schon ist man mittendrin in Carriers.

Chris Pine flieht mit seiner Freundin, gespielt von Piper Perabo, seinem jüngerem Bruder - ebenfalls mit Freundin, vor einem sehr leicht übertragbaren, tödlichen Virus. Sie wollen in ein Strandhaus im Süden fliehen, das sie noch aus Kindheitstagen kennen, aber lange nicht besucht haben.

Quelle: Pressematerial
Auf dem Weg dorthin passieren sie verschiedene Stationen: eine verlasse Highschool, die zu einem Lazarett umfunktioniert wurde, in der ein verrückter Doktor angeblich ein Heilmittel gefunden hat; eine Hotelanlage mit Golfplatz in der noch verrücktere in Müllsäcke gehüllte Hypochonder wohnen. An jeder Haltestelle wird die Situation bedrohlicher. Wo sind all die Leute hin? Verschimmeltes Essen in scheinbar gerade verlassenen Restaurants und ein Müllwagen der vor Leichensäcken überquillt erinnern an die Maßnahmen gegen die Seuche.

Chris Pine macht Schiessübungen, Quelle: Pressematerial
Es kommt wie es kommen muss und Chris Pines Freundin infiziert sich. Durch viele Verluste und das Wissen darüber, dass den Erkrankten nicht geholfen werden kann, setzen sie sie, nachdem Ihre Infektion durch einen Zwischenfall aufgedeckt wurde, an der nächsten Tankstelle aus.

Quelle: Pressematerial
Der eher ruhige Film zeigt, ohne die üblichen Archivbilder, riesige Action-Szenen oder Erklärungsversuche, wie eine Dystopie auch umgesetzt werden kann. Der Virus ist passiv und lässt die Infizierten nicht aggressiv werden oder mutieren. In den Leichen an der Straße oder auf den Infizierten ist er nur als dunkle, adrige Flecke auf der Haut zu sehen - die Bedrohungen im Film sind die Menschen, die jegliche Moral verloren haben.

Auch wenn keine Zombies auftauchen, wie ich mir erhoffte, kann ich Carriers der am 01.10.2009 in den Kinos startet, empfehlen.
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District 9 Review kurz vor dem deutschen Kinostart!

District 9, Alienschiff, Quelle: IMDB
Zum morgigen Kinostart von District 9 hier also unser erstes Review. Vielen Dank an Ozan der den Film schon auf dem Fantasy Filmfest gesehen hat!

Was wäre wenn es Aliens gäbe, die auf unserem Planeten sozusagen gestrandet sind, Probleme mit Ihrer Technologie hätten? Was wäre wenn, sie hässlich wie Kakerlaken wären und eine ebenso hässliche Sprache hätten? Was wäre, wenn sich herausstellt dass wir die Monster sind - die Menschen?

Wie freundlich wären wir, wenn wir deren Technologie wollten, diese aber nicht benutzen könnten? Wie würden wir sie behandeln, wenn sie nutzloser Ballast wären?

Slums in denen die Aliens "untergebracht" sind, Quelle: Trailer

Der Film zeigt im großartigen Stil, auf eindringliche Weise, was für Monster Menschen sein können - egal ob einfacher Mensch, Polizeiapparat, multinationaler Konzern oder Waffenschmuggler.

Ich finde vor allem die Art wie der Zuschauer Stück für Stück von der anfänglichen Neutralität immer weiter abrückt und einen Hass auf die Menschen entwickelt. So gesehen verwandelt man sich sozusagen mit dem gemeinsam mit dem Protagonisten des Films langsam zu einem Alien.

Am Ende freut sich der Zuschauer über jeden zerschmetterten Kopf - ob der eines nigerianischen Waffenhändlers oder eines weißen Sicherheitsmannes - Hauptsache menschlich und trauert um jedes getötete Alien.

Das im Film sehr viel menschliches- und Alienblut in der Gegend herum spritzt und öfter mal die Kamera trifft ist grandios!

District 9 Alien, Quelle: IMDB
Am meisten möchte ich aber die Charaktergestaltung der Aliens bemerken. So haben alle wichtigen Charaktere ein individuelles Aussehen und Statur und stellen einen essentiellen Teil des Filmes dar. Nicht wie in anderen Filmen in denen die Aliens nur gezeigt werden wie sie im Dunkeln umher huschen und an sonst nur eine relativ unbekannte Bedrohung darstellen. Über die angewendete Tricktechnik kann ich nur sagen, dass man sie meistens nicht erkennt, alles ist sehr real und ungeschönt.

Alles in allem ein Film den ich wirklich nur Empfehlen kann. Auch für anspruchsvolle Kinogänger, denn er ist "unerwartet sozialkritisch"!
Discrict 9 läuft ab morgen, 10.09.2009 in den deutschen Kinos!


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