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Duell der Magier Fantasyfilm Kritik zum Kinostart

Nicolas Cage und Jay Baruchel, Quelle: Walt Disney Pictures
In einer Frauenzeitschrift las ich vor kurzem, Duell der Magier wäre nur etwas für wahre Fans. Und zu diesen zähle ich mich nun wirklich nicht. Dennoch versuchte ich mein Vorurteil gegenüber lächerlichen Fantasyfilmen mit großen Hollywoodschauspielern, denen Blitze aus den Fingern schießen, zu überwinden. Nicolas Cage als Magier mit langen, fettigen Haaren und in ledernem Lodenmantel? Wenn’s sein muss …

Duell der Magier

Dave ist ein ganz normaler Junge, der in New York aufwächst. Bei einem Klassenausflug treibt ihn der Zufall in ein altes Haus voller musealer Gegenstände. Dass hier auch Balthazar Blake (Nicolas Cage), ein ehemaliger Schüler Merlins und Beschützer der Welt vor dem Zugriff des Bösen, lebt, ahnt er noch nicht. In Dave erkennt Balthazar jedoch seinen zukünftigen Zauberschüler, der laut der Prophezeiung seinem Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina) endgültig das Handwerk legen soll. Doch Dave ist noch zu jung, um das zu verstehen. Es vergehen Jahre, bis er als Physikstudent (gespielt von Jay Baruchel) wieder die Wege Balthazars kreuzt und sich nach etlichen Versuchen, Wiederstand gegen sein Schicksal zu leisten, doch in die weisen Hände des Magiers gibt um die Kunst der Zauberei zu erlernen und schließlich in einem gewaltigen Showdown gegen die bösen Mächte anzutreten. Doch bis zu diesem Zeitpunkt gilt es noch ein paar Widrigkeiten, die ihnen Horvath beschert, zu überwinden – eine gute Übung für den unerfahrenen Zauberlehrling.

Eigentlich erwartete ich einen 111 Minuten langen Film mit an den Haaren herbei gezogenen Dialogen, Kampfszenen, die nur des Kampfes wegen stattfinden und schlechten Effekten. Stattdessen sah ich einen 111 Minuten kurzen Film, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und deshalb mit Charme und Witz überzeugt. Ich als Fantasy-Neuling fühlte mich unterhalten – und das ist die Hauptsache bei diesem Genre.

Der tapsige Physikstudent Dave erfüllt zunächst nicht alle Voraussetzungen für einen mutigen Helden. Der anfänglich schüchterne, tollpatschige Antiheld, der der Zauberei nicht viel abgewinnen kann, macht sich durch seine unscheinbare Art schnell beim Publikum beliebt, nicht zuletzt durch sein amüsantes Werbungsverhalten um eine hübsche Mitstudentin und ehemalige Klassenkameradin, in die er schon als 12Jähriger verknallt war. Die Liebe ist also auch mit von der Partie in diesem düsteren Disneyfilm, der dank seiner gut gemachten Effekte weder billig noch effektheischend um jeden Preis wirkt. Im Gegensatz zu einem ähnlichen Kinospaß mit den jungen Zeussprössling Percy Jackson wurden hier die Effekte für sympathische und witzige Zaubertricks aufgewendet.

Nicolas Cage und Jay Baruchel, Quelle: Disney
So verwandelt sich ganz nebenbei das Zauberhandbuch durch simples Auffalten vom Miniformat zum dicken Wälzer. Und aus Balthazars schwerfälligem Oldtimer wird in einer Verfolgungsjagd mit dem Feind blitzschnell ein schnittiger Sportwagen. Hinter Spiegel kann man Dinge und Menschen verbannen und ein Chrom-Adler, der dekorativ am Chrysler-Building befestigt ist wird schnell zum lebendigen Transportmittel in hohen Lüften. Auch wenn man sich einige fiese Aktionen Horvaths, die den guten Balthazar und seinen Zögling aufhalten sollen, hätte sparen können (Warum kann sich der Zauberer Balthazar nicht durch einen einfachen Zaubertrick aus dem Treibsand befreien, in dem er droht zu versinken?)

Auch die Reminiszenz an Goethes Gedicht Der Zauberlehrling sollte nicht unerwähnt bleiben. So wie Mickey Mouse mit den tanzenden Besen und steigenden Wassermassen in einer Adaption des Werks zu kämpfen hatte, geschieht auch Dave dieses Malheur. Seine neu gewonnene Zauberkraft will der unerfahrene Lehrling zur Zeiteinsparung einsetzen und lässt die Wischmöppe für sich putzen. Damit bricht er nicht nur eine alte Zauberregel sondern setzt den Keller, in dem er immer übt, unter Wasser.

Urteil: 8/10

Deutsches Kinoplakat, Quelle: Disney
Fazit: Duell der Magier ist ein netter Film für die ganze Familie – unterhaltend, humorvoll und auch mal selbstironisch. Die Effekte der Zaubertricks sind gut gemacht und die Fieslinge, die Horvath unterstützen, geben auch ab und zu Anlass zum Schmunzeln. Vor allem Drake Stone (Toby Kebbell), ein exzentrischer Magier, der sich von den Menschen als Entertainer feiern lässt, ist eher eine Witzfigur als wirklich furchteinflößend. Bis zum Schluss bleibt der Film spannend. Einziger Wermutstropfen ist das etwas zu kitschige Ende, bei dem ich dann doch mal mit den Augen rollen musste.

Disneys Fantasy Abenteuer in New York startet am 2. September 2010 in den deutschen Kinos und auf Moviepilot findet ihr wie immer weitere Kritiken und hier im Blog auch Trailer, Clips und weitere Infos.
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Vampires Suck - Der erste Clip und Trailer aus der Twilight Verarsche

Deutsches Plakat, Quelle: Movie-Infos
Der ganze Twilight Hype (True Blood vielleicht auch?) geht so manchen ziemlich auf die Nerven. Gut dass es da sog. Spoofs gibt. Filme in denen das Original hemmungslos durch den Kakao gezogen wird. So auch in Vampires Suck oder wie er in Deutschland betitelt wurde Beilight - Biss zum Abendbrot von Jason Friedberg und Aaron Seltzer die uns schon so fragwürdige Komödien wie Disaster Movie oder Meet the Spartans beschert haben.

Kann man drüber denken was man will. Gut das es solche Filme gibt, nicht so gut das sie durchaus witziger sein könnten. Die Horror-Komödie startet beim 20th Century Fox Verleih schon am 09.09.2010 in Deutschland!
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Roger Cormans Sharktopus Trailer

Quelle: Twitch
Boar dieser Trailer hat Drive und die richtig coole Surfer-Rockmucke. Das Navy Super Monster, halb Hai, halb Oktopus greift an!
Roger Cormans Sharktopus, für den SyFy Channel aus den USA produziert ist der ultimative Monster-Trash! Geballer, Girls, Witz und ein riesiges Monster! Alles dabei! (via Twitch)
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Die Horde Die Horrorblog Filmkritik zum DVD Start

Quelle: Kinowelt Home Entertainment
Seit dem 1. Juli gibt es die aktuelle französische Zombie Apokalypse mit Gangstern und Cops Die Horde auf DVD und Blu-ray. Ich hab’ mir den Film angeschaut und euch eine kleine Kritik zu dem brutalen Horror-Streifen geschrieben. Viel Spass beim lesen und schauen!

Die Horde

Zu Beginn von Die Horde von Yannick Dahan und Benjamin Rocher ist da eine Gruppe knallharter französischer Cops, die Rache an dem brutalen Mord an ihrem Kollegen nehmen wollen. Kurzerhand bewaffnen sie sich bis an die Zähne und stürmen in ein fast verlassenes Hochhaus, welches liebevoll als Haufen Beton betitelt wird und in dem sich die Gangster versteckt halten.

Von Zombies überfüllter Eingang, Quelle: Kinowelt Home Entertainment
Leider bricht zeitgleich die Zombie-Apokalypse los und die Gruppe muss sich mit den ebenfalls nicht zimperlichen Gangstern zusammenschliessen und gegen die Zombies
kämpfen. Unterstützung bekommen sie später auch noch von einem Bewohner des Hauses den man als alten Haudegen bezeichnen könnte und der, wie die Gangster, gerne mal eine Line Koks zieht um sich zu stärken – ein trinkender, dicker Mann, der mit einer Spitzhacke die Zombies vermöbelt und dabei noch fiese Kommentare parat hat.

Die Horde ist ein brutaler Survival-Horror der nur in diesem schäbigen Hochhaus, mit seinen begrenzten Wegen nach unten und den engen Hausfluren spielt. Die Zombies sind schneller als in den klassischen Horrorfilmen und verspeisen ihre Opfer nicht an Ort und Stelle, sondern zerren sie in der Dunkelheit irgendwo hin. So spitzt sich der Film bis zum Ende zu und unklar ist, wer jetzt genau bis zum Ende durchhält: die harten Cops oder die Gangster?

Leider sind auch in der ab 18 Version ein paar harte Schnitte drin. So wird man doch daran erinnert, dass hier Hand angelegt wurde um den Zuschauer vor zu brutalen Szenen zu bewahren.

Urteil 6,5/10

Die Horde ist seit dem 1. Juli zu kaufen und durchaus eine Empfehlung wert. Es kommt nicht oft vor, dass Zombie-Filme so viel Action und auch Witz beinhalten und sich nicht zu ernst nehmen. Wirklich gute Arbeit von Yannick Dahan und Benjamin Rocher. Wer möchte, kann das Horrorblog unterstützen und über diesen Amazon Link zuschlagen und bei Moviepilot weitere Meinungen einholen.
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Predators - Die Horrorblog Filmkritik

Heute Abend startet nun endlich Nimród Antals und Robert RodriguezPredators in den deutschen Kinos und alle sind schon total gespannt, was wohl passieren wird, wenn Adrien Brody auf die Predator-Aliens losgeht. Wer wird gewinnen?

Predators

Was passiert, wenn die weltweit besten Kämpfer und Bösewichte aus Mafia, Militär, Knast und freier Wildbahn mit ihrer Lieblingswaffe und Arbeitskleidung ausgestattet, über einem fremden Dschungel abgeworfen werden? Natürlich beschießen sich die Deppen erstmal ordentlich, denn immerhin ist das das, was sie immer machen. Schießen, Kämpfen, Stänkern und so weiter. Nachdem geklärt ist, dass keiner so richtig weiß, wie sie dort gelandet sind, machen Sie sich auf den Weg durch den Dschungel - ohne ein genaues Ziel. Und hier fangen auch schon die ersten Probleme an, die ich mit Predators habe.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine ganze Weile warten muss, bis die erste Action passiert und die Jungs und das eine Mädel endlich zeigen können, was sie in ihrer Laufbahn als schießwütige Mistkerle gelernt haben. Dabei kommt es im Film ganz darauf an, ob man die Kommentare und Dialoge eher als platt oder witzig, oder sogar beides, empfindet. So ist es den Kämpfern natürlich egal wo diese Monster herkommen, sie werden auf jeden Fall abgeknallt.

Insgesamt gesehen, ist aber eher der letzte Teil des Films interessant, weil hier auch das Meiste passiert. In der ersten Hälfte stapft die Gruppe, mehr oder weniger ziellos, durch den fremden Dschungel. Ich hätte mir wesentlich mehr Action gewünscht oder wenigstens ein paar mehr Sci-Fi Elemente. Da hätte man mehr draus machen können!

Allerdings gibt es auch ein paar nette Überraschungen im Film. Adrien Brody zum Beispiel, den man eher nicht als den total harten Macker mit Kanone kennt, heizt den Predatoren mit antrainiertem Sixpack so richtig ein. Oder Laurence Fishburne, den alle sicherlich noch aus Matrix kennen, spielt den Geheimnisvollen. Aber spätestens, als der Abspann los rockt, wird einem klar, dass man nicht alles so ernst nehmen sollte.

Urteil 6/10

Auf Grund meiner anfänglichen Begeisterung für einen weiteren Predators Teil, wurden meine Erwartungen eher enttäuscht. Er ist etwas langweiliger als die anderen Teile, hat aber ein paar mehr Überraschungen parat und der Schritt zurück in den Dschungel ist ganz nett. Trotzdem bleibt Predators eher ein auf hohem Niveau produzierter B-Movie.
Predators ist ab heute, dem 08. Juli 2010, im Kino zu sehen!

Wer mit meiner Kritik nicht einverstanden ist uns sich vor dem Kinobesuch noch eine andere Meinung einholen möchte, dem sei die Predators Detailseite auf Moviepilot empfohlen.

Gewinnspiel

Für alle Predator und Comic Fans startet morgen Nachmittag wieder ein kleines Gewinnspiel im Horrorblog bei welchem ich die von Cross Cult spendierten Predator SC: Movie Prequel Comicbücher von David Lapham und Marc Andreyko.
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A Nightmare On Elm Street Remake Horrorblog Kritik

Deutsches Teaser Poster, Quelle: Warner Bros.
Letzte Woche wurde ich freundlicherweise zu der Pressevorführung des A Nightmare On Elm Street-Reboots eingeladen. Seit fast einem Jahr berichtete ich ab und an von der anstehenden Neuverfilmung von Werbe- und Musikvideo-Regisseur Samuel Bayer, und freute mich auf ein amüsantes, gruseliges und spannendes Wiedersehen mit Freddy Krueger. Nach dem ich mich meines Laptops und Handies entledigt hatte, die Sicherheitsschranke passiert hatte, konnte das vermeintliche Spektakel beginnen …


A Nightmare On Elm Street

Der Reboot des absoluten Horror-Klassikers und schon in die Pop-Kultur übergegangenen Nightmare - Mörderische Träume von Wes Craven aus den 80ern, beginnt ganz schlicht in einem amerikanischen Straßenrestaurant mit diesen üblichen roten Ledersitzen. Ein junger Mann, offensichtlich extrem übermüdet, folgt der Bedienung in die Küche, in der ganze Schweinsköpfe gekocht werden. Die Situation hat etwas bedrohliches und siehe da, da ist auch schon Freddy Krueger.

Das genau diese Szene im Dezember, auch mit einem nachträglichen Casting, nachgedreht wurde, hätte eigentlich schon Grund genug sein müssen, etwas skeptischer und mit weniger Erwartungen in den Film zu gehen.

Katie Cassidy, Quelle: Warner Bros.
Wo andere Remakes es noch verstehen die Handlung ins Hier und Heute zu holen oder wenigstens das Original mit neuer Technik, Effekten oder Witz aufzuwerten ist hier irgendwie eine ziemlich weiche und einschläfernde Masse entstanden. Als Fan der ersten sieben Teile habe ich mich dran gewöhnt, dass Freddy immer einen sarkastischen Spruch auf Lager hat, mit dem er seine Opfer nervt. Im Remake gibt sich Darsteller Jackie Earle Haley Mühe gefährlich zu wirken, rasselt mit seinen Scheren und flucht sogar zwei mal recht hart. Trotzdem wirkt er kein bisschen gefährlich und irgendwie unecht. Schon fühlte ich mich zurückversetzt in die knapp 1 1/2 Stunden in dem ich das auch viel zu ernst gemeinte Freitag der 13. Remake, welches ebenfalls von Michael Bay produziert wurde geschaut habe.

Urteil/Fazit: 3/10

Leider konnte mich A Nightmare On Elm Street, der gestern am 20.05.2010 in den Kinos gestartet ist, überhaupt nicht überzeugen. Fans werden nicht begeistert sein und zusammen mit ihren Sitznachbarn, die eventuell noch keinen Freddy-Teil kennen, auf ihren Kinositzen einschlafen. Ich nehme mal an dass diese Kritik auch keinen Fan davon abhalten wird ins Kino zu rennen, daher wird der Film bestimmt ein Kassenschlager, aber dafür auch kein, wie das Original von den Fans geliebter Kultfilm.

Auch die Kritiker auf Moviepilot sind sich einig. A Nightmare On Elm Street ist wahrlich kein gelungenes Remake.
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Cargo - da draussen bist du allein Kritik

Nach einer länger Durststrecke was die Reviews und Kritiken im Horrorblog anbetrifft gibt es heute endlich eine neue Film-Kritik zum schweizer Science-Fiction Streifen Cargo. Wenn ihr wissen wollt ob der Film was für euch ist solltet ihr die Kritik lesen
Transportraumschiff, Quelle: Ascot Elite Home Entertainment
Cargo beginnt wundervoll. Zusammen mit der Musik, die auch aus Bladerunner hätte stammen können (von Frederik Strömberg) fliegen wir langsam aber gemächlich auf eine Raumstation bei der Erde zu. Die Kamera dreht sich um eine Ansammlung von Wolkenkratzern im Inneren der Raumstation. Wäre die Werbung auf den Wolkenkratzern nicht von Sto und Osram, sondern von Coca Cola oder Apple, könnte man fast meinen, man schaut hier einen amerikanischen Film aus Hollywood. Ruhig bewegt sich die Kamera bis auf ein Fenster in der Raumstation zu. Kaum wechselt die Kamera nach Innen hört man das Geplapper von vielen Wartenden. Es ist düster und wirkt dreckig.

Eine der wartenden Personen ist Laura Portman (Anna-Katharina Schwabroh), die im Gegensatz zu manch anderen noch ganz fit aussieht. Sie nimmt gerade eine Video-Botschaft für ihre Schwester auf. Sie wird so bald Sie kann zu ihr nach Rhea kommen. Einem Planeten der wie das Paradies wirkt im Gegensatz zu der Station. Die Erde ist durch einen Öko-Kollaps unbewohnbar geworden. Zuvor muss sie sich das Geld für die lange Reise aber noch verdienen und heuert als Ärztin auf einem heruntergekommenen Transportfrachter an.

Kaum ist sie durch das klemmende Eingangs-Schott getreten, wird sie der Crew vorgestellt. Irgendwie sind solche kleinen Crews ja immer ziemlich cool. Ein bestimmender Kapitän, zwei Handwerker-Schergen (einer gespielt von Claude-Oliver Rudolph), die Witze machen und ein eher schüchterner Charakter - hier eine Art Computer-Hacker.

Als Ärztin ist Laura noch relativ willkommen - Ganz im Gegensatz zu Samuel Decker (Martin Rapold), der vom Megakonzern Kuiper geschickte Agent bzw. Skymarschall, der das Schiff vor Anschlägen der Maschinenstürmer schützen und eventuell Saboteure aufhalten soll.

Dann kann die Reise ja losgehen denke ich und freue mich auf viele Action-Szenen und aufregende Bilder. Was ich bekomme sind aber nicht unbedingt Action-Szenen, sondern vielmehr kleine mysteriöse Vorkommnisse in einem riesenhaften Schiff mit sich bewegenden Containern, Tiefschlaf-Kammern und mehreren Rätseln die die Crew aufdecken muss. Anscheinend ist das Schiff nicht auf dem Kurs auf dem es eigentlich sein sollte und kann man allen Crew-Mitgliedern vertrauen. Was ist überhaupt in den Containern?

Gegen Ende des Films bin ich nicht enttäuscht, dass ich nicht so viel Action bekommen habe, wie ich erwartet hatte. Eher bin ich froh dass ich mir diesen mit wunderbaren Bildern und in einem angenehm langsamen, dadurch aber auch spannendem Tempo erzählten Film nicht verpasst habe.

Cargo Blue-Ray Cover
Neue Jahre brauchte Regisseur Ivan Engler um, mit einem für so einen Film recht geringen Budget von nur 5 Millionen Schweizer Franken (ca. 3,5 Mio EUR), einen sehr stimmungsvollen Sci-Fi Film zu drehen der definitiv mit den großen Hollywoodfilmen mithalten kann. Das Produktions-Design, an dem Matthias Noger drei Jahre lang gearbeitet hat trägt auch wesentlich zur Qualität des Films bei. Man sieht hier, auch in dem Bonusmaterial mit Making-Of-Szenen auf der zweiten DVD, eindeutig man sich Zeit genommen hat um einen wirklich durch und durch makellosen und stimmigen Film zu erschaffen.

Urteil: 7/10

Cargo erscheint bei Ascot Elite Home Entertainment am 15. April auf DVD und Blu-ray Disk und dürfte in keiner gut sortieren Sci-Fi Filmsammlung fehlen. Darüber hinaus ist die Holo-Cover Version mit dem 3D-Wackelbild-Effekt auf dem Titel sehr schön gemacht.

Bei Moviepilot unterscheiden sich die Meinungen zu Cargo. Keine Kritikermeinungen, aber die Community schwankt zwischen supergut und schlecht.
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Underground Überleben im Bunker

Teaser-Bild von der offiziellen Website
In Underground kämpfen ein paar Freunde, die sich nach einem Rave quasi im Keller verlaufen haben, ums nackte Überleben. Mit ihnen im Bunker mit Tunnelsystem ist ein vom Militär bei genetischen Experimenten gezüchtetes Monster das seine Opfer mit bloßen Händen und Zähnen tötet. In dieser Nacht ist der Trailer zu der independent Produktion erschienen und der erinnert tatsächlich ein wenig an The Descent - aber nur ein wenig.
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Arni steht auf den Predators Trailer

Gerade hab’ ich mich köstlich amüsiert! Jet Strajker von den Fünf Filmfreunden hat gerade einen von Arni in seinem lustigen österreich-englisch kommentierte Version des Predators Trailers gepostet. Echt klasse!

Der Clip ist Teil einer gigantischen Reihe. Der Youtube-User MadCrapper67 hat noch diverse andere Filmtrailer von Arni kommentieren lassen.
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Death of the Death Horror Splatter Komödie mit Ninja Zombies

Das Beste an dem Trailer von Death of the Death von Strange Stuff ist die Erwähnung der Zombie Ninjas und das tiefe Witze Niveau. Slapstick, viel Splatter-Effekte und eine junge Frau die Karate lernt um sich gegen die fiesen Zombies zu wehren!

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