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Duell der Magier Fantasyfilm Kritik zum Kinostart

Nicolas Cage und Jay Baruchel, Quelle: Walt Disney Pictures
In einer Frauenzeitschrift las ich vor kurzem, Duell der Magier wäre nur etwas für wahre Fans. Und zu diesen zähle ich mich nun wirklich nicht. Dennoch versuchte ich mein Vorurteil gegenüber lächerlichen Fantasyfilmen mit großen Hollywoodschauspielern, denen Blitze aus den Fingern schießen, zu überwinden. Nicolas Cage als Magier mit langen, fettigen Haaren und in ledernem Lodenmantel? Wenn’s sein muss …

Duell der Magier

Dave ist ein ganz normaler Junge, der in New York aufwächst. Bei einem Klassenausflug treibt ihn der Zufall in ein altes Haus voller musealer Gegenstände. Dass hier auch Balthazar Blake (Nicolas Cage), ein ehemaliger Schüler Merlins und Beschützer der Welt vor dem Zugriff des Bösen, lebt, ahnt er noch nicht. In Dave erkennt Balthazar jedoch seinen zukünftigen Zauberschüler, der laut der Prophezeiung seinem Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina) endgültig das Handwerk legen soll. Doch Dave ist noch zu jung, um das zu verstehen. Es vergehen Jahre, bis er als Physikstudent (gespielt von Jay Baruchel) wieder die Wege Balthazars kreuzt und sich nach etlichen Versuchen, Wiederstand gegen sein Schicksal zu leisten, doch in die weisen Hände des Magiers gibt um die Kunst der Zauberei zu erlernen und schließlich in einem gewaltigen Showdown gegen die bösen Mächte anzutreten. Doch bis zu diesem Zeitpunkt gilt es noch ein paar Widrigkeiten, die ihnen Horvath beschert, zu überwinden – eine gute Übung für den unerfahrenen Zauberlehrling.

Eigentlich erwartete ich einen 111 Minuten langen Film mit an den Haaren herbei gezogenen Dialogen, Kampfszenen, die nur des Kampfes wegen stattfinden und schlechten Effekten. Stattdessen sah ich einen 111 Minuten kurzen Film, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und deshalb mit Charme und Witz überzeugt. Ich als Fantasy-Neuling fühlte mich unterhalten – und das ist die Hauptsache bei diesem Genre.

Der tapsige Physikstudent Dave erfüllt zunächst nicht alle Voraussetzungen für einen mutigen Helden. Der anfänglich schüchterne, tollpatschige Antiheld, der der Zauberei nicht viel abgewinnen kann, macht sich durch seine unscheinbare Art schnell beim Publikum beliebt, nicht zuletzt durch sein amüsantes Werbungsverhalten um eine hübsche Mitstudentin und ehemalige Klassenkameradin, in die er schon als 12Jähriger verknallt war. Die Liebe ist also auch mit von der Partie in diesem düsteren Disneyfilm, der dank seiner gut gemachten Effekte weder billig noch effektheischend um jeden Preis wirkt. Im Gegensatz zu einem ähnlichen Kinospaß mit den jungen Zeussprössling Percy Jackson wurden hier die Effekte für sympathische und witzige Zaubertricks aufgewendet.

Nicolas Cage und Jay Baruchel, Quelle: Disney
So verwandelt sich ganz nebenbei das Zauberhandbuch durch simples Auffalten vom Miniformat zum dicken Wälzer. Und aus Balthazars schwerfälligem Oldtimer wird in einer Verfolgungsjagd mit dem Feind blitzschnell ein schnittiger Sportwagen. Hinter Spiegel kann man Dinge und Menschen verbannen und ein Chrom-Adler, der dekorativ am Chrysler-Building befestigt ist wird schnell zum lebendigen Transportmittel in hohen Lüften. Auch wenn man sich einige fiese Aktionen Horvaths, die den guten Balthazar und seinen Zögling aufhalten sollen, hätte sparen können (Warum kann sich der Zauberer Balthazar nicht durch einen einfachen Zaubertrick aus dem Treibsand befreien, in dem er droht zu versinken?)

Auch die Reminiszenz an Goethes Gedicht Der Zauberlehrling sollte nicht unerwähnt bleiben. So wie Mickey Mouse mit den tanzenden Besen und steigenden Wassermassen in einer Adaption des Werks zu kämpfen hatte, geschieht auch Dave dieses Malheur. Seine neu gewonnene Zauberkraft will der unerfahrene Lehrling zur Zeiteinsparung einsetzen und lässt die Wischmöppe für sich putzen. Damit bricht er nicht nur eine alte Zauberregel sondern setzt den Keller, in dem er immer übt, unter Wasser.

Urteil: 8/10

Deutsches Kinoplakat, Quelle: Disney
Fazit: Duell der Magier ist ein netter Film für die ganze Familie – unterhaltend, humorvoll und auch mal selbstironisch. Die Effekte der Zaubertricks sind gut gemacht und die Fieslinge, die Horvath unterstützen, geben auch ab und zu Anlass zum Schmunzeln. Vor allem Drake Stone (Toby Kebbell), ein exzentrischer Magier, der sich von den Menschen als Entertainer feiern lässt, ist eher eine Witzfigur als wirklich furchteinflößend. Bis zum Schluss bleibt der Film spannend. Einziger Wermutstropfen ist das etwas zu kitschige Ende, bei dem ich dann doch mal mit den Augen rollen musste.

Disneys Fantasy Abenteuer in New York startet am 2. September 2010 in den deutschen Kinos und auf Moviepilot findet ihr wie immer weitere Kritiken und hier im Blog auch Trailer, Clips und weitere Infos.
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Wolfman Horrorblog DVD/Blu-ray Kritik zum Universal Remake

Quelle: Universal Pictures
Als Lawrence Talbot (Benicio del Toro) in sein altes Heimatdorf zurückkehrt, um den grausamen Tod seines Bruders aufzuklären, wird er auf die blutige Spur einer Bestie aufmerksam, die die abergläubischen Bewohner des Ortes zunächst den im Wald lagernden Zigeunern zuschreiben. Der Verlobten seines Bruders (Emily Blunt) zuliebe begibt sich Lawrence auf die Suche nach der Kreatur – bis er ihr selbst zum Opfer fällt und die Motive seines exzentrischen Vaters (Sir Anthony Hopkins) zu durchschauen beginnt...

Erlebt nun nach den Vampiren auch der Werwolf seine große Kino-Wiederauferstehung? Mit diesem Film ganz sicher nicht. Der Grund: Wolfman schafft es einfach nicht, originell zu sein. Zwar verwebt er recht gekonnt eine einigermaßen interessante Familiengeschichte, etwas Zeitgeschehen und so manche deftige Splatter-Szene mit dem Werwolf-Motiv. Trotzdem hat man aber das Gefühl, die hier erzählte Geschichte schon tausendmal (in besserer Form) miterlebt zu haben. Sicher liegt das zum Teil daran, dass Wolfman die Neuverfilmung des Klassikers Der Wolfsmensch von 1941 ist. Dummerweise haben beide Filme bis auf die Namen der Figuren so gut wie nichts gemeinsam. Das Argument zählt also nur bedingt.

Benicio del Toro und Sir Anthony Hopkins, Quelle: Universal Pictures
Andererseits muss man dem Film anrechnen, dass er sich viel Mühe gibt, das Bestmögliche aus seinem verbrauchten Stoff herauszuholen: Das Star-Ensemble um del Toro, Hopkins, Blunt und später Hugo Weaving bemüht sich, seine einfach gestrickten Figuren mit Leben zu füllen und Make-Up bzw. Kostüm des Werwolfs lehnen sich zwar an die des Originals an – wirken aber manchmal etwas lächerlich. Das Kostümdesign des mittlerweile fast 30 Jahre alten American Werewolf wirkt da um Längen überzeugender. Dafür sind die Effekte aus dem Computer solide, besonders die Verwandlung zum Wolf macht einen recht authentischen Eindruck. Denn wirklich auftrumpfen kann Wolfman tatsächlich nur bei seinen Schauwerten: Der düsteren Atmosphäre, den vielen an diverse Horrorklassiker erinnernden Einstellungen, den pompösen Kulissen im trüben England und eben jenen Computerzaubereien.

Vom technischen Standpunkt gibt es an der DVD übrigens nichts auszusetzen: Das Bild ist scharf und kontrastreich, der Raumklang genretypisch eher unauffällig, aber vor allem in den hektischeren Szenen durchaus vorhanden. Nur das Bonusmaterial der Scheibe wirkt im Vergleich zu dem der Blu-ray wie ein schlechter Scherz: Lediglich ein paar unveröffentlichte und erweiterte Szenen sind dabei, während die HD-Variante einen wesentlich größeren Einblick in Produktion und Mythos gibt. Wer die Wahl hat und darauf Wert legt, sollte also eher zu dieser greifen.

Urteil: 6/10

Letztlich ist Wolfman eine visuell beeindruckende, ansonsten aber relativ uninspirierte Neubearbeitung des Werwolf-Mythos, die sicherlich nicht schlecht, aber leider auch absolut nichts Besonderes ist. Falls der Film die Rückkehr einiger anderer Horror-Figuren der Universal Studios einläuten sollte: Das geht besser!

Wie immer auch hier noch mal der Hinweis, dass ihr weitere Kritiken und Meinungen immer auf Moviepilot finden könnt und auch, dass sich das Horrorblog natürlich freut, wenn ihr den Film über die im Text verteilten Amazon-Affiliate Links freut!
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The Book of Eli - Die Hughes Brothers bringen Denzal Washington in die Endzeit

Denzal Washington, Quelle: Universal Pictures
Ein letzter großer Krieg hat die Welt in eine karge, trostlose Wüste verwandelt, Wasserknappheit und Plünderungen bestimmen den Alltag der wenigen Überlebenden. Einen von ihnen: der mysteriöse Einzelgänger Eli (Denzel Washington), seit dreißig Jahren stetig auf dem Weg Richtung Westen und sich durch jede Misslichkeit dieser neuen Welt kämpfend. Als er den Handlangern des fanatischen Carnegie (Gary Oldman) in die Hände fällt, kommt es zum Zwist: Es geht um ein Buch, das sich in Elis Gepäck befindet und das beide aus ganz unterschiedlichen Beweggründen für sich haben wollen …

Lange Zeit ist The Book of Eli vor allem One-Man-Show eines großartigen Denzel Washington, der wie geschaffen für die Rolle des stoischen, entschlossenen Outlaws scheint. Ähnlich bei seinem Gegenspieler: Oldman ist die Idealbesetzung für die Rolle des exzentrischen Bösewichts, den er auch hier souverän verkörpert.

Endzeit, Quelle: Universal Pictures
Der heimliche Star des postapokalyptischen Roadmovies sticht einem jedoch bereits in den ersten Sekunden in die Augen: Es sind die unterkühlten, kontrastreichen Bilder der verlassenen, manchmal wie gemalt wirkenden Landschaften, die den Grundton für Elis Abenteuer vorgeben. Dieses verläuft während des Großteils des Films relativ vorhersehbar und bedient sich hier und da unter anderem an Motiven aus dem Western-Genre, dem Sci-Fi-Klassiker Tank Girl und der düsteren Dystopie Children of Men. Lediglich gegen Ende erhöhen ein paar unerwartete Wendungen die Spannung, bevor das Ganze in einem Finale mündet, das geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Bei dieser könnte dann vielleicht auf die manchmal etwas überhand nehmenden Christentum-Bezüge und Bibelzitate verzichtet werden, die mit zunehmender Filmdauer immer aufdringlicher werden. Wie wäre es stattdessen mit einer Vertiefung der leider nur angedeuteten gesellschaftskritischen Gedanken oder den genauen Hintergründen der Katastrophe, die die Welt aus The Book of Eli zu dem gemacht hat, was sie ist?

Urteil: 7/10

Die umfangreichen Extras der DVD bieten aber dennoch genug Zusatzmaterial, um den potentiellen Fan bei Laune zu halten. Unter anderem gibt es die obligatorischen Blicke hinter die Kulissen, Details zu den Hauptmotiven der Handlung und animierte Kurzfilme zu den Charakteren des Films. Ähnlich überzeugen können auch die gut abgemischte Dolby Digital-Tonspur sowie das knackescharfe Bild des Silberlings.

Insgesamt ist The Book of Eli ein Film, der weniger von seiner Geschichte, als vielmehr von seiner fantastischen Optik und den spannend inszenierten Kampfchoreographien seines überzeugenden Hauptdarstellers lebt. Das tut der Sache aber keinen Abbruch: Der Film ist definitiv sehenswert!

The Book of Eli ist ab heute überall auf DVD zu kaufen. Wer das Horrorblog unterstützen möchte kann sich an den Amazon Affiliate Links bedienen: The Book of Eli (DVD) und Blu-ray

Randwissen

Wer Fan von Endzeit-Thematisierten Filmen ist und sich dabei auch schon an Filme gewagt hat die vor 1980 gedreht wurden, kennt vielleicht auch A Boy and His Dog. Don Johnson spielt einen jungen Mann spielt der mit seinem Hund redet und durch die zerstörte Welt von 2024 läuft auf der Suche nach Mädchen. In The Book of Eli hängt ein Poster vom Film an der Wand - Wahrscheinlich eine Art Huldigung von den Hughes Brothers and den Film von L.Q. Jones.

Auf Moviepilot findet ihr noch weitere Profi und Zuschauermeinungen zu The Book of Eli und hier auch gleich noch den Trailer:
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Black Death Deutsches Plakat und Trailer

Black Death Poster, Quelle: Central Film Verleih GmbH
Der britische Regisseur und Autor Christopher Smith traut sich nach Triangle, Severance und Creep mit Black Death das erste mal an eine Geschichte die nicht in der Gegenwart spielt, sondern im Mittelalter.
Die Dreharbeiten mit Hauptdarsteller Sean Bean fanden zum Großteil in Deutschland statt. Unter anderem auf dem Schlossen Blankenburg im Harz und in auf den Burgen in Querfurt und Arnstein und natürlich im tollen deutschen Wald.
Wer die Gelegenheit hat und noch Karten bekommt kann den Film in der englischen Originalfassung heute Abend um 20:15 in Berlin auf dem Fantasy Filmfest schauen. Pluspunkt: Der Regisseur wird auch anwesend sein und vielleicht auch was zum Film sagen. Leider hab’ ich die Pressevorführung verpasst und kann euch leider noch nicht sagen wie der Film ist, aber immerhin sind die anderen Filme von Smith ja gar nicht so schlecht.
Europa im Jahr 1348. Der dunkle Mantel der Pest legt sich unaufhaltsam über den ganzen Kontinent. Während der Schwarze Tod Millionen Menschen dahinrafft, flüchtet sich die hungernde, verängstigte Bevölkerung in Aberglauben und Promiskuität. So verliert die katholische Kirche immer mehr an Einfluss und will unbedingt verhindern, dass sich Gerüchte verbreiten, wonach es ein einziges Dorf geben soll, das von der Epidemie verschont wird, weil seine Bewohner satanische Rituale abhalten. Im Auftrag des Bischofs soll der Ritter Ulric (Sean Bean ) dieses ominöse Dorf finden und dem Spuk mit allen Mitteln ein Ende bereiten. Zusammen mit einem wüsten Söldnertrupp macht sich Ulric auf den Weg durch ein gottverlassenes Land, in dem sich überall apokalyptische Szenen abspielen. Als Wegführer dient ihnen der zweifelnde Mönchsnovize Osmund (Eddie Redmayne), der seine ganz eigenen Gründe für die gefährliche Reise hat. Als die Männer ihr Ziel erreichen, entdecken sie eine fast schon unheimlich wirkende Idylle. Ist hier wirklich das Böse zu Hause? Bestimmt tatsächlich ein grausamer Kult das Leben der Gemeinschaft um Heilerin Langiva (Carice van Houten)? Die Suche nach den Antworten führt Ulric und Osmund direkt ins Herz der Finsternis...
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Cormac McCarthys The Road - der deutsche Trailer veröffentlicht!

Vater und Sohn, Quelle: Senator Film Verleih GmbH
Nach fast einem Jahr Wartezeit kommt demnächst auch in Deutschland die grandiose Verfilmung von Cormac McCarthys endzeitlichen Vater-Sohne Romans The Road (Die Straße) in die Kinos.
Endzeitpanorama, Quelle: Senator Film Verleih GmbH
Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Ein Vater (Viggo Mortensen) zieht mit seinem Sohn (Kodi Smith-McPhee) durch ein zerstörtes Amerika, die verzweifelte Mutter (Charlize Theron) hat die Hoffnung bereits verloren. Nur mit ihren Kleidern am Leib und ihrem Wunsch nach ein besseres Leben wandern die beiden durch ein Land, in dem sich nichts mehr bewegt und die Sonne von Asche verdeckt ist – ohne zu wissen, was sie an der Küste erwartet. Angst, Furcht und Verzweiflung dominieren ihren Alltag auf der Suche nach Zuflucht, Wasser und Essen. In jedem Autowrack und jedem verlassenen Haus könnten andere Überlebende lauern, die ihnen nach den letzten Habseligkeiten oder sogar dem Leben trachten. Was ihnen bleibt, ist ihre bedingungslose Zuneigung und der Wille, ihre Menschlichkeit nicht aufzugeben. Inmitten dieser Welt aus Ödnis und kannibalistischer Gewalt versucht der Vater nach allen Kräften, seinem Sohn einen Rest Lebensmut zu erhalten.
Inhaltsangabe von Central Film Verleih GmbH
Ich habe mittlerweile das Buch gelesen und auch schon den englischen Film gesehen und bin schlichtweg begeistert. Die Stimmung in dem Buch wird im Film eins zu eins umgesetzt und erdrückt einen förmlich! Ein absolutes Muss! Kinostart: 07.10.2010.
Weitere Clips, englische Trailer und Bilder findet ihr natürlich hier im Blog. Ich berichte schon seit über einem Jahr über den Film.
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Toxic Lullaby DVD-Release Termin

DVD-Cover, Quelle: Spontitotalfilm
Nachdem ich am Samstag kurz von dem deutschen Horrorfilm-Projekt Toxic Lullaby aus Kassel berichtet habe, habe ich bei den Machern nach dem DVD-Release Termin gefragt und wurde sogleich informiert.

DVD Rückseite, Quelle: Spontitotalfilm
Nach einem Drogenrausch erwacht die junge Eloise in einer zerstörten und lebensfeindlichen Welt. Von ihren Freunden getrennt, lernt sie in einer bizarren Wirklichkeit zu überleben. Die Welt um sie herum befindet sich im Chaos. Sie erfährt, das die Gründe die Spekulationen um die letzten Lebensmittelressourcen und deren völligen Vernichtung sind. Der Einsatz biologischer Waffen führt zudem dazu, dass sich unter den Menschen ein Virus verbreitet hat, der sie zu blutrünstigen Mutanten werden ließ. Immer auf der Suche nach Fleisch …
Inhaltsangabe von Spontitotalfilm

Nachdem Toxic Lullaby am 29.07.2010 auf dem New York Independent Film Festival lief und dort ganz gut angekommen ist, erscheint nun am 11. September die x-rated DVD in zwei Ausführungen: Einmal Hartbox kleine und Hartbox groß. Dabei ist der 92 Minuten lange Film (uncut) und ca. 30 Minuten gelöschte Szenen, Making-Of und Clips als Zusatzmaterial. Die DVD-Release Party mit Screening und Feierei findet auch am 11. September ab 20 Uhr in der Kulturfabrik Salzmann in Kassel stadt. Wer Horrorfilm Fan ist und zufällig aus Kassel kommt kann sich das ja mal anschauen!
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Die Legende von Aang Die Horrorblog Filmkritik

Noah Ringer ist Aang, Quelle: Filmofilia
Da wir uns hier im Blog nicht nur auf die Horror Filme beschränken wollen, sondern auch gerne mal einen schönen Fantasy Film freuen, kommt hier Irmgards Kritik zum Fantasy Film Die Legende von Aang (The Last Airbender) der am 19. August in den deutschen Kinos startet.

Die Legende von Aang

M. Night Shyamalans neuer Film ist ein Fantasy-Action-Drama und eignet sich besonders gut für einen sonntäglichen Kino-Ausflug mit der ganzen Familie.

Der Film basiert auf der Fernsehserie Avatar - Der Herr der Elemente von Nickelodeon und dreht sich um den zwölfjährigen Aang, der die letzte Hoffnung der Menschheit ist. In dieser Fantasiewelt spielen die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft eine wichtige Rolle. Bestimmte Menschen können jeweils eines der Elemente bändigen. Nur der Avatar kann sie alle bändigen und sorgt so für das Gleichgewicht. Der Avatar wird immer wieder neu geborenen - im Moment steckt er im Körper des kleinen Aang (ein Luftbändiger), der aber eigentlich gar keine Lust auf die Verantwortung hat und sich erstmal für einhundert lange Jahre verkriecht.

In der Zwischenzeit ist das Gleichgewicht der Elemente außer Kontrolle geraten und die Feuernation unterjocht die anderen Menschen. In diesem Moment tritt Aang wieder auf den Plan um seine Rolle als Avatar anzunehmen. Aang ist nicht alleine - zusammen mit seinen Freunden aus der Wasserwelt macht er sich auf den Weg, die Feuernation zu besiegen. Zuerst muss er jedoch lernen, die anderen drei Elemente zu bändigen.

Ein sog. Appa Büffel, Quelle: AllMoviePhoto
Der Film ist sehr kurzweilig und klug erzählt. Als Kinobesucherin konnte ich in diese Welt wunderbar eintauchen und mich von den Elementen mitreißen lassen. Warum der Film als 3D-Version herauskommt, hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Anders als bei James Camerons Avatar gibt es in Die Legende von Aang keine tatsächliche räumliche Tiefe. Die 3D-Technik scheint wohl eher eingesetzt worden zu sein, um als Argument an der Kinokasse zu gelten.

Wie auch immer. Wirklich begeistert hat mich der Hauptdarsteller Noah Ringer. Er ist zwar erst 13 Jahre alt, wirkt auf der Leinwand aber unglaublich präsent und ernsthaft. Der junge Mann aus Texas ist ein Taekwondo-Crack, was ihm bei der Rolle zu Gute kam. Viele Szenen, in denen Aang seine Übungen macht, wirken sehr meditativ und beruhigend - was in Actionfilmen ja nicht zu oft vorkommt.

Von der Kritik ist der Film überwiegend schlecht bewertet worden. Dabei wurde vor allem das Casting kritisiert. Alle guten Charaktere des Films werden von weißen Schauspielern gespielt und keine wichtige Rolle wurde mit einem asiatischen Schauspieler besetzt - obwohl der asiatische Einfluss in der Serienvorlage nicht zu übersehen ist.

Urteil 8/10

Nichtsdestotrotz finde ich den Film sehenswert: Viele gute Kampfszene, eine spannende Story und ein echt guter Hauptdarsteller! Also insgesamt 8 von 10 Punkten!
Der Fantasy Film startet am 19. August in allen 2D und 3D Kinos in Deutschland.

Weitere Meinungen zu Die Legende von Aang findet ihr auf der Profilseite bei Moviepilot.de.

Nachtrag

So wie es aussieht wird man nicht lange auf eine Fortsetzung warten müssen. Bereits während der Dreharbeiten zum ersten Teil schrieb M. Night Shymalan an dem Drehbuch zum zweiten Teil und bestätigte auch, dass wie im Original Azula als Gegenspielerin auftreten wird.
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Outcast Trailer und Infos zum ungewöhnlichen UK Horror

James Nesbitt als Cathal, Quelle: Twitch
Der Schotte Colm McCarthy, der bisher eher für das Fernsehen gearbeitet hat, erzählt in seinem Horrorfilm Outcast eine Geschichte die auf der keltischen Mythologie und Sagenwelt beruht.

Quelle: Blog
Mary (Kate Dickie) und ihr Sohn Fergal (Niall Bruton) sind ständig auf der Flucht. Um nicht von ihrem Verfolger Cathal (James Nesbitt), der sie umbringen will, entdeckt zu werden, bedienen sie alter Magie um unentdeckt zu bleiben. Damit das so bleibt, haben Sie strenge Regeln und versuchen es zu vermeiden, sich Freunde zu machen. Als sich Fergal in die wunderschöne Nachbarin und Petronella verliebt muss er festellen, dass die Folgen seiner Handlungen weit schlimmer sind als er erwartet hatte.
Auf Empire Online ist heute auch ein erster Trailer erschienen und bei Filmstalker.co.uk gibt’s ein paar Behind-The-Scenes Bilder und Videos.
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Seres: Génesis X-Files-Like Mystery aus Mexiko

Wallpaper von der Seres: Génesis-Website
In dem Sci-Fi/Mystery Film Seres: Génesis der in Mexiko von Ángel Mario Huerta für rund 2 Millionen Dollar gedreht wurde, geht es um geheime, mystische Maya Verschwörungen, Ufos, Aliens und natürlich Leute, die seltsame paranormale Phänomene untersuchen. Eine Art Akte-X auf Mexikanisch. Der erste Trailer des als Triologie geplanten Films, von dem es auch ein Comic gibt, ist ebenfalls auf Spanisch und hat ungefähr TV-Film Niveau. (via QuietEarth)
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Monsters Neuer Trailer von Gareth Edwards Low-Budget Monster-Movie

Whitney Able, Quelle: Fantasy Filmfest
Wie ich gerade auf der Fantasy Filmfest Seite gesehen habe, wird
Gareth Edwards Low-Budget Monster/Sci-Fi Film Monsters dieses Jahr auf dem Fantasy Filmfest Premiere Feiern. Der Film ist jetzt schon etwas besonderes weil er es geschafft hat durchweg alle Leute auf sich aufmerksam zu machen. Ich bin sehr gespannt auf den Film und werde versuchen ihn auf dem FFF nicht zu verpassen. Im Anschluss gibt’s den neuen Trailer.

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