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SAW 3D Ein zweites Motion-Poster im 3D Look

Public Trap, Quelle: Bloody-Disgusting
Das erste SAW 3D Motion Poster mit dem rumfliegenden Auge war schon recht cool. Jetzt ist ein zweites Motion Poster im 3D Look erschienen in dem der Kopf von Jigsaw gradzu explodiert.

Leider ist auf auf der Internetseite von der Kinowelt Filmverleih GmbH, die immerhin alle anderen Teile ins Kino gebracht haben, noch immer kein Deutschlandtermin zu finden. Wer es nicht so lange aushält, kann bei ShockTillYouDrop einen Bericht über die ersten 8 Minuten die auf der Comic-Con gezeigt wurden durchlesen oder die drei aktualisierten Hi-Res Bilder anschauen.
(via Firstshowing)
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Percy Jackson - Diebe im Olymp Die Horrorblog Kritik zum Fantasy Streifen von Chris Columbus

Morgen erscheint das neue Fantasy Abenteuer Percy Jackson - Diebe im Olymp, bei dem Chris Columbus Regie geführt hat, überall auf DVD und Blu-ray. Ob die Fantasybuch Verfilmung aus dem Hause Warner Bros. ein echtes Fantasy Abenteuer oder nur eine langweilige Halbgöttergeschichte ist, könnt ihr in der folgenden Kritik lesen.

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Die mächtigste und tollste Waffe des Olymp, der Götterblitz des Zeus, ist verschwunden und aus irgendeinem Grund glauben alle, dass Percy Jackson (Logan Lerman), der Halbsohn des griechischen Wassergotts Poseidon, ihn gestohlen hat.

Was dieser Blitz genau kann und wieso jeder denkt, Percy Jackson hätte ihn gestohlen, wird erstmal nicht erklärt - irgendwelche Götter-Intrigen vermute ich. Erstmal folgt eine Blitzeinführung in das Leben des jungen Halbgotts. Auf die höchste Anweisung von Zeus darf kein Gott seine Kinder besuchen und so Lebt Percy bei seiner Mutter und ihrem trinkenden Ekelpaket-Freund in einer New Yorker Wohnung. Er ist nicht der Beste in der Schule, kann aber beim Museumsbesuch die altgriechische Inschrift problemlos lesen.

An diesem Tag soll sich sein Leben ändern, denn die Lehrerin die sich in eine schreckliche, graue, geflügelte Furie verwandelt, wird nicht das letzte und erst recht nicht das kleinste Monster bleiben, das ihn mit Gewalt zur Herausgabe des gestohlenen Blitzes zwingen möchte.
Da kommen noch große computer-animierte Monster und Götter, die zum Teil von recht bekannten Schauspielern dargestellt werden. Auch eine Reise in den Hades sowie in den Olymp selbst wird unternommen.

Uma Thurman als Medusa, Quelle: AllMoviePhoto
So versucht Uma Thurman als Medusa Percy und seine Freunde in Stein zu verwandeln. Doch Percy erhält auch Unterstützung von einem seiner Lehrer, der im Rollstuhl sitzt (Pierce Brosnan) und lernt beim Capture the Flag spielen im Halbgötter-Trainingscamp auch Stück für Stück seine Macht über das Wasser kennen.

Percy Jackson ist ein nett gemachter Fantasy-Film der versucht, im großen Stil den Zuschauer zu begeistern. Die Monster sind klasse gemacht, nicht zu klein und immer schrecklich und sauber animiert. Die Hilfsmittelchen von Percy sind auch nett in die Neuzeit transferiert. Wer hätte nicht auch gerne fliegende Chucks?
Leider schien es nicht so einfach, den Roman von Rick Riordan in 95 Minuten zu pressen und so gingen manche Details, zum Beispiel, wieso jeder denkt Percy hätte den Blitz geklaut, unter. Die Kernzielgruppe wird den Teenager Percy trotzdem toll finden, denn er hat übernatürliche Kräfte und kämpft für seine Familie.

Urteil 6/10

Percy Jackson - Diebe im Olymp erscheint am 16.07.2010 auf DVD und Blu-ray und ist ein nettes Fantasy Abenteuer für Fans. Weitere Meinungen zum Film findet ihr wie immer bei Moviepilot.

Nachtrag

Schon bevor der erste Percy Jackson Fantasy Roman die Druckerei erreichte hatte sich Warner Bros. die Rechte gesichert. Da Regisseur Chris Columbus auch schon zwei Harry Potter Teile gedreht hat, ist es sehr gut möglich, dass ein weiterer, oder gar mehrere weitere Teile, in Planung sind.
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Survival of the Dead Horrorblog Film Kritik

Minenfeld, Quelle: SotD-Website
Schon vor einen guten Weile war ich mit Freunden bei den Fantasy Filmfest Nights in Berlin und habe mir unter anderem George A. Romeros Survival of the Dead angeschaut. Jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden um meine Meinung in ein paar Worte zu fassen. Der Zombie-Western ist nämlich gar nicht so schlecht, wie viele finden.

Survival of the Dead

Survival of the Dead spielt schon einige Zeit nach der Zombie-Apokalypse, die von Kult-Regisseur George A. Romero in Night of the Living Dead eingeleitet wurde. Das Militär bekämpft die Plage, wird aber auch selbst von ihr befallen. Auf der Flucht durch das verlassene Land ist eine Gruppe Soldaten auf der Suche nach einem sicheren Ort. Ganz gut, dass sie dabei auf einen Jungen (Devon Bostick) treffen, der auf seinem iPod Touch (Product Placement) einen kleinen Werbefilm von Patrick O’Flynn (Kenneth Welsh) hat, der auf seiner Insel freie Unterkunft und ein besseres, Zombie-freies Leben verspricht.

Leckere Zombies!, Quelle: io9
Das klingt einladend und schon geht’s los: Als sie, am im Film beworbenen, Treffpunkt eintreffen, werden sie allerdings beschossen und kapern die Fähre zur Insel. ...? Hier merkt man schon, dass dies ein spezieller Zombie-Film werden wird: Den Zombies wird nicht nur in den Kopf geschossen, sie stapfen durch’s Minenfeld, fliegen in die Luft, werden als Zigarettenanzünder missbraucht, fahren Auto und reiten Pferde. Letzte Aktivitäten hätte ich jetzt nicht von Fleisch-verrückten Zombies erwartet, aber George zeigt uns ausser Zombies ja noch mehr.

Domestizierte Zombies?, Quelle: Pressematerial
Auf der Insel kämpfen zwei große Farmer-Familien gegeneinander. Der vorläufige Gewinner Seamus Muldoon (Richard Flitzpatrick) versucht die Zombies zu domestizieren, hält sie wie Tiere in Ställen und lässt sie angekettet ihren Aufgaben nachgehen. Das heißt zum Beispiel Post austragen und Holz hacken. Da anscheinend auch jeder auf der Insel irgendeine Waffen bedienen kann, kommt es im Film zu mehreren Feuergefechten. Am Ende gibt es eine grandiose Schlacht zwischen Zombies, Pistolen, Gewehren und den beiden Familienoberhäuptern. So kämpfen Sie noch heute!

Nach dem Ende des Films war ich wirklich begeistert. Als ich das erste Mal von dem Zombie-Western gehört hatte, hatte ich keine großen Erwartungen. Immerhin war der letzte Diary of the Dead mit seiner Wackelkamera-Optik nicht wirklich überzeugend. George A. Romero zeigt hier viel mehr in komischer, ironischer Weise, wie unsinnig der ewige Hass aufeinander ist und dass man, wenn man ihn nicht überwinden kann, ewig kämpfen wird und niemand gewinnt.

Urteil: 8/10

Quelle: Splendid Films
Survival of the Dead von George A. Romero läuft eventuell noch in ein paar Kinos in eurer Nähe. Solltet ihr noch Gelegenheit haben, müsst ihr unbedingt reingehen um das Kino für diese Filmauswahl zu unterstützen! Hardcore Zombie-Fans werden sich eventuell wundern, was die Zombies alles so machen. Werden sich aber trotzdem köstlich amüsieren. Am 26.06.2010 erscheint Survival of the Dead über Splendid Film auch auf DVD und Blu-ray. Eine Total-Empfehlung von mir!

Für die Zweite Meinung könnt ihr wie immer auch noch einen Abstecher zu der Survival of the Dead Moviepilot Seite machen. Dort gibt es noch mehr Meinungen zum Horrorfilm.

Nachtrag

Ganz lustig ist eventuell zu wissen, dass Uncle Creepy, der Betreiber von Dreadcentral einen Zombie im Film spielt und sogar auf einem der Presse-Bilder zu sehen ist! Einen On-Set Bericht mit vielen Making-Of Uncle-Creepy Zombie-Bildern gibt bei Dreadcentral.
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Damned by Dawn Australier Zombie Trailer

Zombie-Girl, Quelle: Damned by Dawn
Der Trailer von Damned by Dawn von den sog. Amazing Krypto Brothers aus Australien sieht super cool aus! Schön klassisch wird dem Zuschauer keine Ruhe gelassen. Sind die bösen Geister erst mal freigesetzt muss man sich halt durchkämpfen! Da stört es auch nicht so sehr das die Geister, oder sind es doch Zombies fast nur als Computer-Geister durch den Wald fliegen

Bei Digital Retribution gibt es noch eine exklusive Szene, die ich hier leider nicht einbinden konnte. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte was dieses schöne Projekt betrifft, sollte auch unbedingt ein Fan der Facebook Seite werden.
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Cargo - da draussen bist du allein Kritik

Nach einer länger Durststrecke was die Reviews und Kritiken im Horrorblog anbetrifft gibt es heute endlich eine neue Film-Kritik zum schweizer Science-Fiction Streifen Cargo. Wenn ihr wissen wollt ob der Film was für euch ist solltet ihr die Kritik lesen
Transportraumschiff, Quelle: Ascot Elite Home Entertainment
Cargo beginnt wundervoll. Zusammen mit der Musik, die auch aus Bladerunner hätte stammen können (von Frederik Strömberg) fliegen wir langsam aber gemächlich auf eine Raumstation bei der Erde zu. Die Kamera dreht sich um eine Ansammlung von Wolkenkratzern im Inneren der Raumstation. Wäre die Werbung auf den Wolkenkratzern nicht von Sto und Osram, sondern von Coca Cola oder Apple, könnte man fast meinen, man schaut hier einen amerikanischen Film aus Hollywood. Ruhig bewegt sich die Kamera bis auf ein Fenster in der Raumstation zu. Kaum wechselt die Kamera nach Innen hört man das Geplapper von vielen Wartenden. Es ist düster und wirkt dreckig.

Eine der wartenden Personen ist Laura Portman (Anna-Katharina Schwabroh), die im Gegensatz zu manch anderen noch ganz fit aussieht. Sie nimmt gerade eine Video-Botschaft für ihre Schwester auf. Sie wird so bald Sie kann zu ihr nach Rhea kommen. Einem Planeten der wie das Paradies wirkt im Gegensatz zu der Station. Die Erde ist durch einen Öko-Kollaps unbewohnbar geworden. Zuvor muss sie sich das Geld für die lange Reise aber noch verdienen und heuert als Ärztin auf einem heruntergekommenen Transportfrachter an.

Kaum ist sie durch das klemmende Eingangs-Schott getreten, wird sie der Crew vorgestellt. Irgendwie sind solche kleinen Crews ja immer ziemlich cool. Ein bestimmender Kapitän, zwei Handwerker-Schergen (einer gespielt von Claude-Oliver Rudolph), die Witze machen und ein eher schüchterner Charakter - hier eine Art Computer-Hacker.

Als Ärztin ist Laura noch relativ willkommen - Ganz im Gegensatz zu Samuel Decker (Martin Rapold), der vom Megakonzern Kuiper geschickte Agent bzw. Skymarschall, der das Schiff vor Anschlägen der Maschinenstürmer schützen und eventuell Saboteure aufhalten soll.

Dann kann die Reise ja losgehen denke ich und freue mich auf viele Action-Szenen und aufregende Bilder. Was ich bekomme sind aber nicht unbedingt Action-Szenen, sondern vielmehr kleine mysteriöse Vorkommnisse in einem riesenhaften Schiff mit sich bewegenden Containern, Tiefschlaf-Kammern und mehreren Rätseln die die Crew aufdecken muss. Anscheinend ist das Schiff nicht auf dem Kurs auf dem es eigentlich sein sollte und kann man allen Crew-Mitgliedern vertrauen. Was ist überhaupt in den Containern?

Gegen Ende des Films bin ich nicht enttäuscht, dass ich nicht so viel Action bekommen habe, wie ich erwartet hatte. Eher bin ich froh dass ich mir diesen mit wunderbaren Bildern und in einem angenehm langsamen, dadurch aber auch spannendem Tempo erzählten Film nicht verpasst habe.

Cargo Blue-Ray Cover
Neue Jahre brauchte Regisseur Ivan Engler um, mit einem für so einen Film recht geringen Budget von nur 5 Millionen Schweizer Franken (ca. 3,5 Mio EUR), einen sehr stimmungsvollen Sci-Fi Film zu drehen der definitiv mit den großen Hollywoodfilmen mithalten kann. Das Produktions-Design, an dem Matthias Noger drei Jahre lang gearbeitet hat trägt auch wesentlich zur Qualität des Films bei. Man sieht hier, auch in dem Bonusmaterial mit Making-Of-Szenen auf der zweiten DVD, eindeutig man sich Zeit genommen hat um einen wirklich durch und durch makellosen und stimmigen Film zu erschaffen.

Urteil: 7/10

Cargo erscheint bei Ascot Elite Home Entertainment am 15. April auf DVD und Blu-ray Disk und dürfte in keiner gut sortieren Sci-Fi Filmsammlung fehlen. Darüber hinaus ist die Holo-Cover Version mit dem 3D-Wackelbild-Effekt auf dem Titel sehr schön gemacht.

Bei Moviepilot unterscheiden sich die Meinungen zu Cargo. Keine Kritikermeinungen, aber die Community schwankt zwischen supergut und schlecht.
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Crysis 2 Endzeit-Grafik-Action in New York

Concept Art, Quelle: SOSNewYork
Von der deutschen Spiele-Schmiede Crytek GmbH aus Frankfurt am Main kamen ja schon 2004 der Erfolgstitel Far Cry. Heute hab’ ich mir den ersten Teaser-Trailer zu Crysis 2 angeschaut und bin beeindruckt. Untermalt mit einer Coverversion von Frank Sinatras New York, New York fliegen Hubsschrauber durch das Zerstörte New York. Die Häuser haben riesige Löcher aus denen rote Augen blitzen.
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Ein paar Bilder aus Alitude

In der Galerie bei Bloody-Disgusting sind 6 neue Bilder aus Altitude zu sehen. Leider sieht man dort immer noch kein richtiges Bild von dem gigantischen Monster das den Jugendlichen und ihrem Flugzeug so zu schaffen macht. In dem Trailer der im November erschienen ist sieht man allerdings schon die großen Tentakel. Ein Kino- oder DVD-Termin ist auch noch nicht bekannt, also heisst es weiterhin abwarten …
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Avatar 10-Minütiges Making-Of

Na'vi in Avatar im Angriff, Quelle: Filmofilia
Mimik-Erkennung, Quelle: Filmofilia
Zu James Camerons bunten, großen computer-animierten Abenteuer-Sci-Fi Film Avatar - Aufbruch nach Pandora gabs bei FOX wohl ein kleines Making-Of-zu sehen.

Vielle kennen vielleicht noch den Gollom aus den Herr der Ringe Filmen, dessen Bewegungen und Mimik von dem Schauspieler Andy Serkes stammen. Genau die selbe Technik wurde in Avatar auf so gut wie alle Lebewesen angewandt und so ist es doch beeindruckend zu sehen wie die Schauspieler - quasi im Nichts - ihre Rolle spielen.

Am besten ist die Stelle an der James Cameron persönlich den Flugsaurier wie ein Spielzeugflugzeug rumfliegen lässt und das dann so auch im Film ist … natürlich!

Avatar startet am 17. Dezember 2009 in den Kinos und ich denke ich werde ihn mir trotz Bedenken ansehen! Mehr Bilder, Infos und Trailer gibt’s hier im Horror Film Blog.
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Crash’n’Kitsch im Jahr 2012 – Der neue Emmerich-Mega-Blockbustblaster

John Cusack, Quelle: Sony Pictures
Heute gibt es die zweite Gastkritik im Horrorblog. Geschrieben hat sie Sarah, die auch ein eigenes Blog betreibt, in dem sie über dies und das bloggt: Lotterliebe.

Ein bisschen wacklige Füße hat man schon, wenn man nach 158 Minuten Drama, Spannung und Zerstörung wieder den Boden der Tatsachen betritt. Und endlich kann man aufatmen, denn hier ist alles noch heil. Der Fernsehturm steht noch, der Boden weist keinerlei Risse auf, nur die Menschenmasse, die sich vor dem Kino angesammelt hat, macht mich dann doch etwas nervös. Ist was passiert? Ja, die 20 Uhr Vorstellung beginnt doch gleich. Die Nächsten also, die die Welt untergehen sehen wollen.

Quelle: Sony Pictures
Im aktuellen Streifen von Hollywoods Lieblingsdeutschem und Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich muss man auch gar nicht lange warten, bis der Weltuntergang startet. Umso mehr Weltuntergang bekommt man dann auch. Es geht kaputt was nur kaputt gehen kann. Bis auf unsere Helden. Die entgehen jeder Gefahr, rauschen durch einstürzende Neubauten, nehmen rechtzeitig Reißaus vor Feuerbällen und fahren mit einem Bentley aus einem fliegenden Flugzeug, wohlgemerkt dem größten Flugzeug der Welt (besonders schwer zu fliegen). Die Geschichte hinter diesen packenden Ereignissen ist schnell erzählt: 2009 sehen Wissenschaftler den Weltuntergang kommen, ein amerikanischer Familienvater, geschieden, 2 Kinder, erfährt drei Jahre später von einem vermeintlich Verrückten, dass die Welt untergehen wird und dass die Regierung Schiffe gebaut hat. Der Vater tut alles um seine Familie in Sicherheit, sprich zu diesen Schiffen zu bringen, die eigentlich nur millionenschweren Ölscheichen, russischen Oligarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten sind.

Alles geht den Bach runter…, Quelle: Sony Pictures
Nach 20 Minuten Vorgeplänkel, in denen der charismatische, junge und aufstrebende Wissenschaftler Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor) seinen indischen Freund und Kollegen Dr. Satnam Tsurutani besucht und von ihm erfährt, dass die Erdkruste gefährlich heiß ist und bald alles kaputt gehen wird, beginnt die eigentliche Geschichte. Die Geschichte eines schlechten Vaters, der seine Kinder zu spät zum Campen im Yellowstone Nationalpark abholt, dort mit ihnen abgesperrtes Gebiet betritt und sieht, dass der schöne See, nur noch eine dampfende Pfütze ist. Denn da, wo früher eine Idylle für Bären und Camper war, ist jetzt einer der gefährdeten Orte, der zuerst durch die erhitzte Erdkruste in die Luft gehen wird.

Relativ bald kommt dann schon die Szene, die wir alle aus dem Trailer kennen: Jackson Curtis (John Cusack), der bisher als Familienvater und Schriftsteller eher versagte, kurvt mit einer Limousine durchs einstürzende Los Angeles. Sein Dasein als Held beginnt. Und sogar sein Buch Farewell Atlantis, das bisher weniger Anklang fand, gewinnt im Chaos an Bedeutung, als man erfährt, dass der Wissenschaftler Adrian Helmsley es liest und sogar mitnimmt in die neue Welt nach dem Untergang. Während der Odyssee in diese Welt kann Curtis seine Trümpfe ausspielen, indem er die Familie durch jegliche Gefahren bringt. Dass er damit auch die Liebe seiner Exfrau wiedergewinnen kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt – dank Hollywood!

Campingwagen auf der Flucht, Quelle: Sony Pictures
Die letzte halbe Stunde klebt der Zuschauer im Kino an seinem Sessel. Er kann jetzt weder Popcorn essen noch aufs Klo gehen. Der fast quälend in die Länge gezogene Showdown wartet mit immer neuen Hindernissen und retardierenden Momenten auf. Es kann nur noch gut gehen, denkt man sich dann. Sonst wär ja alles umsonst gewesen. Und umsonst ist dieser Film auf keinen Fall. Zumindest für all diejenigen, die schon immer mal die Erde untergehen sehen wollten inkl. Vulkanen, Erdverwerfungen, aus Häusern springenden Menschen, Massenpaniken. Eben allem was sich der Freund von Katastrophenfilmen nur wünschen kann plus noch viel mehr. Dass darunter die Story etwas gelitten hat und gegen Ende wirklich ins unrealistisch dramatische gesteigert wird, kann man getrost links liegen lassen. Während des Films erwischte ich mich oft dabei, wie ich mit der Hand vor dem Mund: Oh Gott! oder auch Oh Scheiße! ausrief. Diese Action bewegt dich, vor allem wenn man daran denkt, dass uns das Jahr 2012 noch bevor steht.

Urteil: 7/10


Bei Moviepilot findet ihr weitere Kritiken und Meinungen zum Katastrophenfilm 2012
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Jennifer’s Body mehr Bilder und Poster

Isch kann fliegen!, Quelle: Bloody Disgusting
Quelle: Fearnet
Heute ein kleiner Nachtrag zu dem vorhergegangenen Blogeintrag. Es gibt auf Bloody Disgusting neue Bilder zu Jennifer’s Body. Dann gibts noch ein wirklich cooles Poster dazu - wirklich sehr 80s! Echt gut geworden!

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