Heute Abend startet nun endlich
Nimród Antals und
Robert Rodriguez’
Predators
in den deutschen Kinos und alle sind schon total gespannt, was wohl passieren wird, wenn Adrien Brody auf die Predator-Aliens losgeht. Wer wird gewinnen?
Predators
Was passiert, wenn die weltweit besten Kämpfer und Bösewichte aus Mafia, Militär, Knast und freier Wildbahn mit ihrer Lieblingswaffe und Arbeitskleidung ausgestattet, über einem fremden Dschungel abgeworfen werden? Natürlich beschießen sich die Deppen erstmal ordentlich, denn immerhin ist das das, was sie immer machen. Schießen, Kämpfen, Stänkern und so weiter. Nachdem geklärt ist, dass keiner so richtig weiß, wie sie dort gelandet sind, machen Sie sich auf den Weg durch den Dschungel - ohne ein genaues Ziel. Und hier fangen auch schon die ersten Probleme an, die ich mit
Predators
habe.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine ganze Weile warten muss, bis die erste Action passiert und die Jungs und das eine Mädel endlich zeigen können, was sie in ihrer Laufbahn als schießwütige Mistkerle gelernt haben. Dabei kommt es im Film ganz darauf an, ob man die Kommentare und Dialoge eher als platt oder witzig, oder sogar beides, empfindet. So ist es den Kämpfern natürlich egal wo diese Monster herkommen, sie werden auf jeden Fall abgeknallt.
Insgesamt gesehen, ist aber eher der letzte Teil des Films interessant, weil hier auch das Meiste passiert. In der ersten Hälfte stapft die Gruppe, mehr oder weniger ziellos, durch den fremden Dschungel. Ich hätte mir wesentlich mehr Action gewünscht oder wenigstens ein paar mehr Sci-Fi Elemente. Da hätte man mehr draus machen können!
Allerdings gibt es auch ein paar nette Überraschungen im Film.
Adrien Brody zum Beispiel, den man eher nicht als den total harten Macker mit Kanone kennt, heizt den Predatoren mit antrainiertem Sixpack so richtig ein. Oder
Laurence Fishburne, den alle sicherlich noch aus
Matrix
kennen, spielt den Geheimnisvollen. Aber spätestens, als der Abspann los rockt, wird einem klar, dass man nicht alles so ernst nehmen sollte.
Urteil 6/10
Auf Grund meiner anfänglichen Begeisterung für einen weiteren
Predators
Teil, wurden meine Erwartungen eher enttäuscht. Er ist etwas langweiliger als die anderen Teile, hat aber ein paar mehr Überraschungen parat und der Schritt zurück in den Dschungel ist ganz nett. Trotzdem bleibt
Predators
eher ein auf hohem Niveau produzierter B-Movie.
Predators
ist ab heute, dem
08. Juli 2010, im Kino zu sehen!
Wer mit meiner Kritik nicht einverstanden ist uns sich vor dem Kinobesuch noch eine andere Meinung einholen möchte, dem sei die
Predators
Detailseite auf Moviepilot empfohlen.
Gewinnspiel
Für alle
Predator
und Comic Fans startet morgen Nachmittag wieder ein kleines Gewinnspiel im Horrorblog bei welchem ich die von
Cross Cult spendierten
Predator SC: Movie Prequel
Comicbücher von David Lapham und Marc Andreyko.