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Wolfman Horrorblog DVD/Blu-ray Kritik zum Universal Remake

Quelle: Universal Pictures
Als Lawrence Talbot (Benicio del Toro) in sein altes Heimatdorf zurückkehrt, um den grausamen Tod seines Bruders aufzuklären, wird er auf die blutige Spur einer Bestie aufmerksam, die die abergläubischen Bewohner des Ortes zunächst den im Wald lagernden Zigeunern zuschreiben. Der Verlobten seines Bruders (Emily Blunt) zuliebe begibt sich Lawrence auf die Suche nach der Kreatur – bis er ihr selbst zum Opfer fällt und die Motive seines exzentrischen Vaters (Sir Anthony Hopkins) zu durchschauen beginnt...

Erlebt nun nach den Vampiren auch der Werwolf seine große Kino-Wiederauferstehung? Mit diesem Film ganz sicher nicht. Der Grund: Wolfman schafft es einfach nicht, originell zu sein. Zwar verwebt er recht gekonnt eine einigermaßen interessante Familiengeschichte, etwas Zeitgeschehen und so manche deftige Splatter-Szene mit dem Werwolf-Motiv. Trotzdem hat man aber das Gefühl, die hier erzählte Geschichte schon tausendmal (in besserer Form) miterlebt zu haben. Sicher liegt das zum Teil daran, dass Wolfman die Neuverfilmung des Klassikers Der Wolfsmensch von 1941 ist. Dummerweise haben beide Filme bis auf die Namen der Figuren so gut wie nichts gemeinsam. Das Argument zählt also nur bedingt.

Benicio del Toro und Sir Anthony Hopkins, Quelle: Universal Pictures
Andererseits muss man dem Film anrechnen, dass er sich viel Mühe gibt, das Bestmögliche aus seinem verbrauchten Stoff herauszuholen: Das Star-Ensemble um del Toro, Hopkins, Blunt und später Hugo Weaving bemüht sich, seine einfach gestrickten Figuren mit Leben zu füllen und Make-Up bzw. Kostüm des Werwolfs lehnen sich zwar an die des Originals an – wirken aber manchmal etwas lächerlich. Das Kostümdesign des mittlerweile fast 30 Jahre alten American Werewolf wirkt da um Längen überzeugender. Dafür sind die Effekte aus dem Computer solide, besonders die Verwandlung zum Wolf macht einen recht authentischen Eindruck. Denn wirklich auftrumpfen kann Wolfman tatsächlich nur bei seinen Schauwerten: Der düsteren Atmosphäre, den vielen an diverse Horrorklassiker erinnernden Einstellungen, den pompösen Kulissen im trüben England und eben jenen Computerzaubereien.

Vom technischen Standpunkt gibt es an der DVD übrigens nichts auszusetzen: Das Bild ist scharf und kontrastreich, der Raumklang genretypisch eher unauffällig, aber vor allem in den hektischeren Szenen durchaus vorhanden. Nur das Bonusmaterial der Scheibe wirkt im Vergleich zu dem der Blu-ray wie ein schlechter Scherz: Lediglich ein paar unveröffentlichte und erweiterte Szenen sind dabei, während die HD-Variante einen wesentlich größeren Einblick in Produktion und Mythos gibt. Wer die Wahl hat und darauf Wert legt, sollte also eher zu dieser greifen.

Urteil: 6/10

Letztlich ist Wolfman eine visuell beeindruckende, ansonsten aber relativ uninspirierte Neubearbeitung des Werwolf-Mythos, die sicherlich nicht schlecht, aber leider auch absolut nichts Besonderes ist. Falls der Film die Rückkehr einiger anderer Horror-Figuren der Universal Studios einläuten sollte: Das geht besser!

Wie immer auch hier noch mal der Hinweis, dass ihr weitere Kritiken und Meinungen immer auf Moviepilot finden könnt und auch, dass sich das Horrorblog natürlich freut, wenn ihr den Film über die im Text verteilten Amazon-Affiliate Links freut!
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The Book of Eli - Die Hughes Brothers bringen Denzal Washington in die Endzeit

Denzal Washington, Quelle: Universal Pictures
Ein letzter großer Krieg hat die Welt in eine karge, trostlose Wüste verwandelt, Wasserknappheit und Plünderungen bestimmen den Alltag der wenigen Überlebenden. Einen von ihnen: der mysteriöse Einzelgänger Eli (Denzel Washington), seit dreißig Jahren stetig auf dem Weg Richtung Westen und sich durch jede Misslichkeit dieser neuen Welt kämpfend. Als er den Handlangern des fanatischen Carnegie (Gary Oldman) in die Hände fällt, kommt es zum Zwist: Es geht um ein Buch, das sich in Elis Gepäck befindet und das beide aus ganz unterschiedlichen Beweggründen für sich haben wollen …

Lange Zeit ist The Book of Eli vor allem One-Man-Show eines großartigen Denzel Washington, der wie geschaffen für die Rolle des stoischen, entschlossenen Outlaws scheint. Ähnlich bei seinem Gegenspieler: Oldman ist die Idealbesetzung für die Rolle des exzentrischen Bösewichts, den er auch hier souverän verkörpert.

Endzeit, Quelle: Universal Pictures
Der heimliche Star des postapokalyptischen Roadmovies sticht einem jedoch bereits in den ersten Sekunden in die Augen: Es sind die unterkühlten, kontrastreichen Bilder der verlassenen, manchmal wie gemalt wirkenden Landschaften, die den Grundton für Elis Abenteuer vorgeben. Dieses verläuft während des Großteils des Films relativ vorhersehbar und bedient sich hier und da unter anderem an Motiven aus dem Western-Genre, dem Sci-Fi-Klassiker Tank Girl und der düsteren Dystopie Children of Men. Lediglich gegen Ende erhöhen ein paar unerwartete Wendungen die Spannung, bevor das Ganze in einem Finale mündet, das geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Bei dieser könnte dann vielleicht auf die manchmal etwas überhand nehmenden Christentum-Bezüge und Bibelzitate verzichtet werden, die mit zunehmender Filmdauer immer aufdringlicher werden. Wie wäre es stattdessen mit einer Vertiefung der leider nur angedeuteten gesellschaftskritischen Gedanken oder den genauen Hintergründen der Katastrophe, die die Welt aus The Book of Eli zu dem gemacht hat, was sie ist?

Urteil: 7/10

Die umfangreichen Extras der DVD bieten aber dennoch genug Zusatzmaterial, um den potentiellen Fan bei Laune zu halten. Unter anderem gibt es die obligatorischen Blicke hinter die Kulissen, Details zu den Hauptmotiven der Handlung und animierte Kurzfilme zu den Charakteren des Films. Ähnlich überzeugen können auch die gut abgemischte Dolby Digital-Tonspur sowie das knackescharfe Bild des Silberlings.

Insgesamt ist The Book of Eli ein Film, der weniger von seiner Geschichte, als vielmehr von seiner fantastischen Optik und den spannend inszenierten Kampfchoreographien seines überzeugenden Hauptdarstellers lebt. Das tut der Sache aber keinen Abbruch: Der Film ist definitiv sehenswert!

The Book of Eli ist ab heute überall auf DVD zu kaufen. Wer das Horrorblog unterstützen möchte kann sich an den Amazon Affiliate Links bedienen: The Book of Eli (DVD) und Blu-ray

Randwissen

Wer Fan von Endzeit-Thematisierten Filmen ist und sich dabei auch schon an Filme gewagt hat die vor 1980 gedreht wurden, kennt vielleicht auch A Boy and His Dog. Don Johnson spielt einen jungen Mann spielt der mit seinem Hund redet und durch die zerstörte Welt von 2024 läuft auf der Suche nach Mädchen. In The Book of Eli hängt ein Poster vom Film an der Wand - Wahrscheinlich eine Art Huldigung von den Hughes Brothers and den Film von L.Q. Jones.

Auf Moviepilot findet ihr noch weitere Profi und Zuschauermeinungen zu The Book of Eli und hier auch gleich noch den Trailer:
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Night of the Demons Klasse Remake Red-Band Trailer

Monika Keena als Maddie, Quelle: BrutalAsHell
Das Night of the Demons-Remake vom Regisseur Adam Gierasch kommt jetzt, fast 2 Jahre nach Fertigstellung in den USA auf DVD und Blu-ray heraus.
Dem neuen Red-Band Trailer zu Folge, bestand für die Lange Wartezeit aber gar kein Grund, denn der Horrofilm hat eigentlich alles was man braucht: jede Menge Blut, ein paar nackte Tatsachen (ja auch im Trailer!) und eine gewissen Portion Unernst die nach ganz viel Spass aussehen. Im Trailer geht’s ab!
Viel besser auch als das schrecklich schlechte DVD-Cover das ich euch Ende Juni gezeigt hab.
(via BrutalAsHell)
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The Collector Die DVD-Kritik

Quad Poster, Quelle: blogomatic3000
Einige Sammeln Briefmarken, andere Panini-Bilder... doch was sammelt dieser Typ eigentlich?

Nachdem die Herren Marcus Dunstan und Patrick Melton seit Teil 4 der SAW-Reihe, diese bis zur vollkommenen Verwirrung aufgebläht haben, widmet sich das dynamische Duo nun einer neuen Story.
The Collector - Dunstans Regie-Debut, bei welchen Melton den Co-Autor gibt. Der Einfluss früherer Arbeit ist bei diesem Film nicht von der Hand zu weisen, aber erst einmal der Reihe nach.

The Collector

Arkin (Josh Stewart), ein sympathischer Looser, mit Ex-Frau und Schulden, verdient sich seinen Hungerlohn als Installateur von Sicherheitsanlagen in den Häusern reicher Mitmenschen.
Als die Kasse seine Ex-Frau Ebbe anzeigt, beschließt er (gutmütig wie er ist), bei seinem letzten Auftraggeber das nötige PlingPling zu besorgen. Als er diesen nicht zu Hause wähnt steigt er kurzerhand in dessen Anwesen ein und beginnt sogleich sich an das Knacken des Safes zu machen. Soweit so gut, doch Arkin ist nicht allein.

Nun geht es Schlag auf Schlag, Arkin merkt schnell dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, als er die im Urlaub vermutete Familie, schon ordentlich zugerichtet, im Keller findet. Der maskierte Fremde, welcher einen ausgesprochenen Faible für Insekten zu haben scheint, hat weder kosten noch Mühen gescheut, Arkin die Befreiung der Familie so unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Allerlei Fallen lassen das Haus zur Folterkammer werden, doch Arkin lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Schließlich muss er noch die kleine Tochter der Familie finden, die sich bisher erfolgreich irgendwo im Haus versteckt hält.

Soviel zur Story, die im Ansatz eine gehörige Portion Nervenkitzel verspricht. Alles nicht neu aber wer wird denn gleich den ersten Stein werfen. Leider bleibt vom erwarteten Einfallsreichtum & Nervenkitzel letzten Endes nicht viel übrig, denn schon nach kurzer Zeit wird die Frage nach dem Wie und Warum laut.
Was zum Henker bezweckt dieser maskierte Insektenfetischist mit seinem Tun, und wie um alles in der Welt hat er es an nur einem Nachmittag geschafft das Haus in einen Folterkeller umzufunktionieren? Warum ist es gerade diese Familie und was hat Arkin damit zu tun?

Urteil 5 / 10

Fragen über Fragen, die leider keine Antwort finden und im Laufe des Streifens auch nicht weniger werden. Alles in Allem findet der Film sein Fundament (leider nur) in einer makellosen Kameraarbeit & einem durchaus ordentlichen Score (Jerome Dillon - ehemals bei Nine Inch Nails). Die Bilder sind teils beeindruckend und fangen die Stimmung zu jeder Sekunde des Filmes perfekt ein, etwas Neues und innovatives sucht man jedoch in The Collector trotzdem vergeblich.

DVD Cover, Quelle: Splendid Film
Die Fallen waren für meinen Geschmack ebenfalls eher einfallslos, wenngleich ordentlich blutig anzuschauen.
Die Schauspieler können zwar überzeugen, jedoch dem Film nicht über die Vielzahl an Story-Löchern hinweghelfen. Schade eigentlich, denn das Ganze hat Potenzial. Mit einem JigSaw oder Ghostface-Killer kann es der Collector jedoch bei Weitem nicht aufnehmen (Das Sequel wird nicht lange auf sich warten lassen), dafür wird hier die Verworrenheit der letzten SAW-Teile zu sehr auf die Spitze getrieben und am Ende bleibt nur ein kurzer und schmerzhafter Film übrig den man wahrscheinlich einmal und nie wieder sehen wird. Sorry Insektenmann, da musst du noch etwas üben - sagt Justin Time.

Wer das Horrorblog unterstützen will kann The Collector über die folgenden Amazon-Affiliate Links auf DVD oder Blu-ray kaufen. Weitere Kritiken findet ihr wie immer zum Beispiel bei Moviepilot.
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30 Days of Night: Dark Days Deutscher Release Termin

Blu-ray Packshot, Quelle: SPHE
Nur wenige Wochen nach der Bekanntgabe des US-Release Termins von 30 Days of Night: Dark Days gibt Sony Pictures Home Entertainment nun auch einen Deutschlandtermin an. Die Fortsetzung der Comicverfilmung von Regisseur Ben Ketai wird ab dem 28. Oktober im Verleih ausliegen. Die erst ab 18 Jahren freigebene Blu-Ray oder DVD wird dabei noch einen Audiokommentar der Filmemacher beinhalten und auch eine Dokumentation mit dem Titel Der düstere Realismus von Dark Days.

Klingt alles ganz nett, ich hoffe ich kann euch dann bald eine Filmkritik liefern! Im Anschluss könnt ihr euch auch noch mal den Red-Band Trailer anschauen.
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Basement Filmtrailer, UK-Horror im Bunker

Still aus Basement, Quelle: Beyond Hollywood
Aus Großbritannien kommt Basement. Ein Horror Thriller von Asham Kamboj in dem ein paar Junge Leute im Wald einen Bunker finden. Natürlich müssen sie den Bunker erforschen und erleben den reinsten Horror. Wahrscheinlich dreht einer der Leute furchtbar durch und macht das Leben der anderen zur Hölle im Dunkeln.
Der erste Trailer der jetzt veröffentlicht wurde macht allerdings nicht wirklich Lust auf den Film, der ab dem 23. August über Revolver Entertainment in UK auf DVD und Blu-ray erscheint - wahrscheinlich das übliche Direct-To-DVD-Syndrom.
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Solomon Kane Deutschland DVD und Blu-Ray Termin

Solomon Kane, der neben Conan total unbekannte zweite Fantasy Charakter aus der Feder von Robert E. Howard wird kurz nach dem er auf dem Fantasy Filmfest dieses Jahr läuft auf DVD und Blu-ray erscheinen. Wie auf bluray-disc.de zu lesen ist, wird der Fantasy Film von Regisseur Michael J. Basset mit James Purefoy in der Hauptrolle, ab dem 30.09 im Verleih ausliegen und eine Woche später, ab dem 07.10 zu kaufen sein. Wer es also nicht bis auf das FFF schafft, kann sich die Schwertkämpfe und Fantasy Monster schön zu Hause anschauen. Im Blog vom Filmkritiker Rochus Wolff findet ihr übrigens schon eine Kritik zum Film und im Anschluss findet ihr den aktuellen englischsprachigen Trailer.
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30 Days of Night: Dark Days Red Band Traile zur Fortsetzung

Vor kurzen gab es ja die alle ersten Bilder von der Direct-To-DVD Produktion 30 Days of Night: Dark Days zu sehen. Ab dem 5. Oktober liegt die Fortsetzung, die von Regisseur Ben Ketai in Szene gesetzt wurde, in den USA im Handel aus. Blue-Raydisc.de nennt für Deutschland den 25.11.2010.

Der Red Band Trailer der in der Nacht erschienen ist sieht nach einem relativ gewöhnlichen Vampir-Jäger Film aus. Wenigstens sind da die Vampire noch ganz normale Vampire, keine riesige schleimige Monster wie in dem Trailer von Priest den ich euch gestern zeigen konnte.
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Alien Anthology, Alien Klassiker-Trailer in HD!

Ab den 26. Oktober kommt die komplette Alien-Reihe als Alien Anthology Website auf Blu-ray in einer super mega special Edition raus. Ein komplette Liste des Bonusmaterials und eine Beschreibung der coolen Verpackung, die mit einem Alien-Ei daher kommt findet ihr zum Beispiel bei Filme-Blu-ray. Im Anschluss gibt’s noch den Alien-Trailer in HD Qualität! Ein echter Klassiker der Horror und Sci-Fi Filmgeschichte!
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Percy Jackson - Diebe im Olymp Die Horrorblog Kritik zum Fantasy Streifen von Chris Columbus

Morgen erscheint das neue Fantasy Abenteuer Percy Jackson - Diebe im Olymp, bei dem Chris Columbus Regie geführt hat, überall auf DVD und Blu-ray. Ob die Fantasybuch Verfilmung aus dem Hause Warner Bros. ein echtes Fantasy Abenteuer oder nur eine langweilige Halbgöttergeschichte ist, könnt ihr in der folgenden Kritik lesen.

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Die mächtigste und tollste Waffe des Olymp, der Götterblitz des Zeus, ist verschwunden und aus irgendeinem Grund glauben alle, dass Percy Jackson (Logan Lerman), der Halbsohn des griechischen Wassergotts Poseidon, ihn gestohlen hat.

Was dieser Blitz genau kann und wieso jeder denkt, Percy Jackson hätte ihn gestohlen, wird erstmal nicht erklärt - irgendwelche Götter-Intrigen vermute ich. Erstmal folgt eine Blitzeinführung in das Leben des jungen Halbgotts. Auf die höchste Anweisung von Zeus darf kein Gott seine Kinder besuchen und so Lebt Percy bei seiner Mutter und ihrem trinkenden Ekelpaket-Freund in einer New Yorker Wohnung. Er ist nicht der Beste in der Schule, kann aber beim Museumsbesuch die altgriechische Inschrift problemlos lesen.

An diesem Tag soll sich sein Leben ändern, denn die Lehrerin die sich in eine schreckliche, graue, geflügelte Furie verwandelt, wird nicht das letzte und erst recht nicht das kleinste Monster bleiben, das ihn mit Gewalt zur Herausgabe des gestohlenen Blitzes zwingen möchte.
Da kommen noch große computer-animierte Monster und Götter, die zum Teil von recht bekannten Schauspielern dargestellt werden. Auch eine Reise in den Hades sowie in den Olymp selbst wird unternommen.

Uma Thurman als Medusa, Quelle: AllMoviePhoto
So versucht Uma Thurman als Medusa Percy und seine Freunde in Stein zu verwandeln. Doch Percy erhält auch Unterstützung von einem seiner Lehrer, der im Rollstuhl sitzt (Pierce Brosnan) und lernt beim Capture the Flag spielen im Halbgötter-Trainingscamp auch Stück für Stück seine Macht über das Wasser kennen.

Percy Jackson ist ein nett gemachter Fantasy-Film der versucht, im großen Stil den Zuschauer zu begeistern. Die Monster sind klasse gemacht, nicht zu klein und immer schrecklich und sauber animiert. Die Hilfsmittelchen von Percy sind auch nett in die Neuzeit transferiert. Wer hätte nicht auch gerne fliegende Chucks?
Leider schien es nicht so einfach, den Roman von Rick Riordan in 95 Minuten zu pressen und so gingen manche Details, zum Beispiel, wieso jeder denkt Percy hätte den Blitz geklaut, unter. Die Kernzielgruppe wird den Teenager Percy trotzdem toll finden, denn er hat übernatürliche Kräfte und kämpft für seine Familie.

Urteil 6/10

Percy Jackson - Diebe im Olymp erscheint am 16.07.2010 auf DVD und Blu-ray und ist ein nettes Fantasy Abenteuer für Fans. Weitere Meinungen zum Film findet ihr wie immer bei Moviepilot.

Nachtrag

Schon bevor der erste Percy Jackson Fantasy Roman die Druckerei erreichte hatte sich Warner Bros. die Rechte gesichert. Da Regisseur Chris Columbus auch schon zwei Harry Potter Teile gedreht hat, ist es sehr gut möglich, dass ein weiterer, oder gar mehrere weitere Teile, in Planung sind.

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