Da wir uns hier im Blog nicht nur auf die Horror Filme beschränken wollen, sondern auch gerne mal einen schönen Fantasy Film freuen, kommt hier Irmgards Kritik zum Fantasy Film
Die Legende von Aang
(
The Last Airbender
) der am
19. August in den deutschen Kinos startet.
Die Legende von Aang
M. Night Shyamalans neuer Film ist ein Fantasy-Action-Drama und eignet sich besonders gut für einen sonntäglichen Kino-Ausflug mit der ganzen Familie.
Der Film basiert auf der Fernsehserie
Avatar - Der Herr der Elemente
von
Nickelodeon und dreht sich um den zwölfjährigen Aang, der die letzte Hoffnung der Menschheit ist. In dieser Fantasiewelt spielen die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft eine wichtige Rolle. Bestimmte Menschen können jeweils eines der Elemente bändigen. Nur der Avatar kann sie alle bändigen und sorgt so für das Gleichgewicht. Der Avatar wird immer wieder neu geborenen - im Moment steckt er im Körper des kleinen Aang (ein Luftbändiger), der aber eigentlich gar keine Lust auf die Verantwortung hat und sich erstmal für einhundert lange Jahre verkriecht.
In der Zwischenzeit ist das Gleichgewicht der Elemente außer Kontrolle geraten und die Feuernation unterjocht die anderen Menschen. In diesem Moment tritt Aang wieder auf den Plan um seine Rolle als Avatar anzunehmen. Aang ist nicht alleine - zusammen mit seinen Freunden aus der Wasserwelt macht er sich auf den Weg, die Feuernation zu besiegen. Zuerst muss er jedoch lernen, die anderen drei Elemente zu bändigen.
Der Film ist sehr kurzweilig und klug erzählt. Als Kinobesucherin konnte ich in diese Welt wunderbar eintauchen und mich von den Elementen mitreißen lassen. Warum der Film als 3D-Version herauskommt, hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Anders als bei James Camerons
Avatar
gibt es in
Die Legende von Aang
keine tatsächliche räumliche Tiefe. Die 3D-Technik scheint wohl eher eingesetzt worden zu sein, um als Argument an der Kinokasse zu gelten.
Wie auch immer. Wirklich begeistert hat mich der Hauptdarsteller
Noah Ringer. Er ist zwar erst 13 Jahre alt, wirkt auf der Leinwand aber unglaublich präsent und ernsthaft. Der junge Mann aus Texas ist ein Taekwondo-Crack, was ihm bei der Rolle zu Gute kam. Viele Szenen, in denen Aang seine Übungen macht, wirken sehr meditativ und beruhigend - was in Actionfilmen ja nicht zu oft vorkommt.
Von der Kritik ist der Film überwiegend schlecht bewertet worden. Dabei wurde vor allem das Casting kritisiert. Alle
guten
Charaktere des Films werden von weißen Schauspielern gespielt und keine wichtige Rolle wurde mit einem asiatischen Schauspieler besetzt - obwohl der asiatische Einfluss in der Serienvorlage nicht zu übersehen ist.
Urteil 8/10
Nichtsdestotrotz finde ich den Film sehenswert: Viele gute Kampfszene, eine spannende Story und ein echt guter Hauptdarsteller! Also insgesamt 8 von 10 Punkten!
Der Fantasy Film startet am
19. August in allen 2D und 3D Kinos in Deutschland.
Weitere Meinungen zu
Die Legende von Aang
findet ihr auf der
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Nachtrag
So wie es aussieht wird man nicht lange auf eine Fortsetzung warten müssen. Bereits während der Dreharbeiten zum ersten Teil schrieb M. Night Shymalan an dem Drehbuch zum zweiten Teil und bestätigte auch, dass wie im Original Azula als Gegenspielerin auftreten wird.